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Vor Laura Dahlmeier dominierte Magdalena Neuner den Frauen-Biathlon. Auch die 32-Jährige beendete ihre Karriere aber früh. Sie sieht Parallelen zu Dahlmeier.

Für Rekordweltmeisterin Magdalena Neuner kommt der Rücktritt von Biathlon-"Wunderkind" Laura Dahlmeier überraschend, die 32-Jährige sieht aber auch eine "Parallele" zu ihrem eigenen Abschied 2012.

"Bei mir war es auch so, dass ich alles erreicht hatte und es mir nicht darum ging, noch fünf weitere Weltmeistertitel zu holen", sagte Neuner dem Münchner Merkur/tz.

Dennoch sei Dahlmeiers Karriereende, dass die zweimalige Olympiasiegerin am Freitag verkündete, für sie eine Überraschung, betonte Neuner. "Damit hatte ich nicht gerechnet. Ich dachte, sie würde bei der nächsten WM in Antholz bestimmt noch angreifen." Doch nach den gesundheitlichen Problemen im vergangenen Winter hätte ihre Nachfolgerin wohl "größere Motivationsschwierigkeiten" gehabt.

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Neuner kann Rücktritt nachvollziehen 

"Ich bin die Letzte, die das nicht nachvollziehen könnte. Ich kann es gut verstehen, dass Laura sagt, sie macht jetzt in ihrem Leben etwas anderes. Es ist halt schon ein sehr langer Sommer, über den man sich quälen muss. Dazu war sie einfach nicht mehr bereit", ergänzte Neuner.

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Dahlmeier sei für sie immer ein "Wunderkind" des Biathlons gewesen, sagte Neuner: "Man hat schon früh gesagt: Aus Laura wird mal eine ganz Große. Das hat sich dann auch bewahrheitet. Ihre Erfolge sprechen für sich. Sie hat alles erreicht, was sie sich vorgenommen hatte."

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