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Mindestens ein Biathlet soll in die Doping-Affäre um den Erfurter Sportmediziner verwickelt sein
Mindestens ein Biathlet soll in die Doping-Affäre um den Erfurter Sportmediziner verwickelt sein © Getty Images
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Die Doping-Affäre um den Erfurter Sportmediziner schlägt neue Wellen. Laut Medienberichten soll auch mindestens ein Biathlet darin verwickelt sein.

In den Doping-Skandal um den Erfurter Sportarzt Mark S. ist nach Informationen der ARD-Dopingredaktion auch die Sportart Biathlon verwickelt.

So soll mindestens ein Biathlet zu den bisher von der Schwerpunktstaatsanwaltschaft München bestätigten 21 involvierten Sportlern gehören. Zuvor waren bereits Verdachtsfälle aus den Sportarten Eisschnelllauf, Leichtathletik, Skilanglauf und Radsport bekannt geworden.

Die Staatsanwaltschaft kommentierte laut ARD die neuen Informationen nicht. Die Internationale Biathlon Union (IBU) erklärte auf ARD-Anfrage, "von den österreichischen oder deutschen Behörden keine Informationen erhalten" zu haben, die "Teil der Untersuchungen im Rahmen der Operation Aderlass sind".

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Laut ARD-Informationen handele es sich im Bezug auf Biathlon um "mindestens ein länger zurückliegendes Delikt, das strafrechtlich verjährt (Frist: fünf Jahre), sportrechtlich allerdings noch verwertbar ist (Frist: zehn Jahre)".

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