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Die deutsche Biathlon-Staffel verpasst den ersten Triumph seit drei Jahren denkbar knapp. Ein furioser Johannes Thignes Bö lässt den deutschen Traum platzen.

Die deutschen Biathleten haben zum Abschluss des Weltcups in Hochfilzen für das erste Ausrufezeichen des Winters gesorgt, den ersten Staffel-Sieg seit gut drei Jahren aber knapp verpasst.

Über 4x7,5 km mussten sich Philipp Horn, Johannes Kühn, Arnd Peiffer und Benedikt Doll Norwegen hauchdünn geschlagen geben. Überflieger Johannes Thingnes Bö fing Schlussläufer Doll auf der letzten Runde - kurz vor der Zielgeraden -  noch ab und brachte 2,0 Sekunden Vorsprung ins Ziel. Rang drei ging an Frankreich (+51,9).

"Mir fehlte auf der Zielgeraden der Punch. Johannes konnte sich heransaugen und war einfach zu stark", sagte Schlussläufer Doll

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Den bislang letzten Weltcup-Sieg hatte eine deutsche Männerstaffel im Januar 2017 in Antholz gefeiert. Sprint-Olympiasieger Peiffer und Kühn blieben am Sonntag am Schießstand fehlerfrei. Horn, der für den erkrankten Erik Lesser (Frankenhain) kurzfristig ins Team gerückt war, kam bei seinem zweiten Staffel-Einsatz mit vier Nachladern durch, Schlussläufer Doll gab mit zwei Fehlern am Ende den Sieg aus der Hand. Beim Saisonauftakt in Östersund hatte das deutsche Quartett einen enttäuschenden achten Platz belegt.

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In den Einzelrennen hatten die deutschen Männer zuvor in Österreich Topergebnisse verpasst. Im Sprint kam Ex-Weltmeister Doll auf Rang elf, in der Verfolgung war Kühn als Zwölfter bester Deutscher. Schon am Donnerstag geht es beim dritten Weltcup des Winters in Le Grand Bornand/Frankreich mit einem Sprint weiter.

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