vergrößernverkleinern
Nordische Kombination, Oslo: Deutsche Athleten abgeschlagen - Japaner führt
Manuel Faißt ist bester Deutscher nach dem Springen © Getty Images
Lesedauer: 2 Minuten
teilenE-MailKommentare

Manuel Faißt verpasst in Oslo nur knapp das Podium in der Nordischen Kombination. Ein Norweger feiert am Ende seinen elften Saisonsieg.

Manuel Faißt hat beim Weltcup der Nordischen Kombinierer in Oslo die dritte Podestplatzierung seiner Karriere knapp verpasst.

Der 26 Jahre alte Schwarzwälder kam beim elften Saisonsieg des norwegischen Weltmeisters Jarl Magnus Riiber auf Rang vier, sorgte aber dennoch für das mit Abstand beste Ergebnis des ersatzgeschwächten deutschen Teams beim ersten Wettkampf nach der WM.

Meistgelesene Artikel

In Abwesenheit der erkrankten Topstars Eric Frenzel und Johannes Rydzek fehlten Faißt 4,5 Sekunden zu Platz drei und 12,3 Sekunden zu Sieger Riiber. Norwegens Topstar, der bereits als Gewinner des Gesamtweltcups feststeht, setzte sich beim Heimspiel im Sprint vor dem Finnen Ilkka Herola (+0,2 Sekunden) durch, Platz drei beim einzigen Wettkampf des Wochenendes ging an Riibers Landsmann Espen Björnstad. 

Anzeige

Weinbuch lobt Faißt

"Ich bin sehr zufrieden mit Manuel, er hat einen richtig guten Eindruck gemacht", sagte Bundestrainer Hermann Weinbuch. Mannschafts-Olympiasieger Vinzenz Geiger (Oberstdorf) und Fabian Rießle (Breitnau), der bei der WM in Seefeld mit Frenzel Gold im Teamsprint geholt hatte, kamen nach schwachem Springen nicht über die Plätze 12 und 16 hinaus. Terence Weber (Geyer) wurde 30., Junioren-Weltmeister Julian Schmid (Oberstdorf) belegte Platz 32.

Frenzel, der in Seefeld seine WM-Titel sechs und sieben geholt hatte, sowie der dort glücklose Rydzek hatten auf die Reise nach Norwegen wegen der Folgen von Viruserkrankungen verzichtet. Frenzel wird wohl auch beim Saisonfinale in Schonach am kommenden Wochenende fehlen, Rydzek soll dort wieder starten.

Nächste Artikel
previous article imagenext article image