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Julia Taubitz fährt zum Bahnrekord in Lake Placid
Julia Taubitz ist Vize-Weltmeisterin © Getty Images
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Die deutschen Rodlerinnen haben zum Auftakt zwei Podestplätze eingefahren. Julia Taubitz und Jessica Tiebel sind dabei zeitgleich.

Den deutschen Rodlerinnen ist auch ohne ihre schwangere Vorfahrerin Natalie Geisenberger ein guter Start in die Weltcupsaison geglückt.

Beim Sieg der Russin Tatjana Iwanowa in Innsbruck-Igls belegten Vizeweltmeisterin Julia Taubitz (Oberwiesenthal) und Jessica Tiebel (Altenberg) zeitgleich den dritten Platz. Ihr Rückstand auf Iwanowa, die von Platz 13 noch an die Spitze fuhr, betrug 0,164 Sekunden. Zweite wurde die Amerikanerin Summer Britcher (+0,110).

Bei schwierigen äußeren Bedingungen mit starken Winden und hohen Temperaturen fuhren auch die anderen beiden deutschen Starterinnen in die Top 10. Anna Berreiter (Berchtesgaden) landete nach zwei Läufen auf dem siebten Rang (+0,272), Cheyenne Rosenthal (Winterberg) wurde Neunte (+0,299). Für beide ist es die erste Saison im Weltcup.

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"Alle vier unter den ersten Zehn, das ist der Wahnsinn", sagte Natalie Geisenberger als ZDF-Expertin, "das wird den Norbert (Bundestrainer Loch, d.Red.) freuen." Dies galt nicht für Julia Taubitz. "Komplette Katastrophe, es ist alles schiefgegangen. Mein Schlitten ist kaputt, ich wäre beinahe runtergefallen", sagte die Gesamtweltcup-Zweite nach ihrer verpatzten zweiten Fahrt, mit der sich aber dennoch von Rang sechs vorarbeitete.

Norbert Loch hatte vor dem Saisonstart um Geduld mit seinem jungen Frauenteam gebeten. Die seit Jahren dominanten Frauen müssen nicht nur auf Olympiasiegerin Geisenberger verzichten, die im kommenden April ihr erstes Kind erwartet. Auch die Olympiazweite Dajana Eitberger legt eine Babypause ein. Rekordweltmeisterin Tatjana Hüfner hat ihre Karriere beendet.

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