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Audi FIS Alpine Ski World Cup - Women's Super G
Lindsey Vonn blieb minutenlang im Zielbereich liegen © Getty Images
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Beim Super-G in St. Moritz sackt Lindsey Vonn nach der Ziellinie zusammen. Über Twitter klärt sie über die erste Diagnose auf. Viktoria Rebensburg verpasst das Podest.

Während Ski-Rennläuferin Viktoria Rebensburg beim ersten von zwei Weltcup-Super-G in St. Moritz/Schweiz einen guten sechsten Rang belegt hat, gibt Superstar Lindsey Vonn Rätsel auf.

Die Amerikanerin kämpfte sich zwar chancenlos über die Ziellinie, sackte aber dort zusammen und blieb minutenlang liegen.

Von einem Betreuer gestützt konnte sie den Zielraum schließlich verlassen.

Vonn wurde von den Rennärzten wegen einer vermuteten Rückenverletzung behandelt und humpelte erst eine Stunde später zu einem wartenden Auto.

Am Abend gab sie per Twitter leichte Entwarnung. "Es sieht so aus, dass ich mir eine Disfunktion der Wirbelsäule zugezogen habe. ich habe den ganzen Tag ausgeruht und am Abend viele Behandlungen bekommen. Wir werden sehen, wie ich mich morgen fühlen und ob ich fahren werde", schrieb Vonn.

Vonn erleidet Rückenverletzung

Die Amerikanerin hatte beim Rennen wegen der böigen Winde im Starthaus warten müssen und erlitt dann in der Anfangsphase ihres Laufs - am sechsten Tor - die Verletzung.

Den Rest der Strecke fuhr die Olympiasiegerin von 2010 in einer auffällig aufrechten Haltung zu Ende und sackte dann im Ziel unter offensichtlichen Schmerzen zusammen.

Nachdem sie die Strecke verlassen hatte, teilte ihr Vater Alan Kildow der AP mit, seine Tochter sei "okay". Vonn selbst sprach nicht mehr mit den Medien, sondern stieg mit ins Gesicht gezogener Kapuze ins Auto.

Erst letzte Woche war Vonn auf ihrer Lieblingsstrecke in Lake Louise gestürzt und hatte sich dabei das rechte Knie verdreht.

Auch Rebensburg kämpft mit Wind

Auch Rebensburg hatte es schwer. Die Riesenslalom-Olympiasiegerin von 2010 gehörte zu den Läuferinnen mit frühen Startnummern, die durch schlechte Witterungsverhältnisse benachteiligt waren.

Jasmine Fleury (Schweiz) feierte vor Mannschaftskollegin Michelle Gisin (+0,10 Sekunden) den ersten Weltcup-Sieg ihrer Karriere, auf dem dritten Platz landete Tina Weirather aus Liechtenstein (+0,16).

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