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Der Slowene Klemen Kosi wurde mit dem Hubschrauber abtransportiert
Der Slowene Klemen Kosi wurde mit dem Hubschrauber abtransportiert © picture-alliance
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Der Sieg von Dominik Paris wurde am Freitag vom Sturz von Klemen Kosi überschattet. Der Slowene hat allerdings Glück im Unglück.

Skirennläufer Dominik Paris aus Italien hat zum dritten Mal die Weltcup-Abfahrt in Bormio gewonnen. Auf der anspruchsvollen, diesmal zudem sehr eisigen Piste Stelvio siegte er vor seinem Mannschaftskollegen Christof Innerhofer (+0,36 Sekunden).

Rang drei belegte Weltmeister Beat Feuz aus der Schweiz (+0,52). Als bester Deutscher fuhr Josef Ferstl (+1,63) auf Rang elf. Dominik Schwaiger erreichte als respektabler 19. das beste Abfahrtsresultat seiner Karriere, Manuel Schmid als ebenfalls starker 21. sein drittbestes. Andreas Sander enttäuschte dagegen als 35.

Paris feierte seinen zehnten Sieg im Weltcup, in Bormio war er zuvor schon 2012 zeitgleich mit Hannes Reichelt (Österreich) und 2017 erfolgreich gewesen.

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Kosi stürzte schwer

Wegen eines furchterregenden Sturzes des Slowenen Klemen Kosi musste das Rennen nach 35 Startern zunächst unterbrochen werden. Kosi durchbrach nach seinem Sturz die Fangzäune am Rand der Strecke und blieb zunächst regungslos liegen. 

Nachdem er behandelt wurde, konnte er sich aufrichten und wurde zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus geflogen. Später teilten die Renn-Organisatoren mit: Kose habe ein Gesichtstrauma, eine gebrochene Nase und ausgeschlagene Zähne erlitten.

Er sei aber immer bei Bewusstsein gewesen.

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