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Marcel Hirscher
Marcel Hirscher gewann auch den Slalom in Adelboden © Getty Images
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Felix Neureuthers Slalom in Adelboden wird zur Fahrt "zum Vergessen". Er hadert mit seiner Performance. In Durchgang zwei braucht es eine Wunderfahrt.

Skirennläufer Felix Neureuther sucht weiter "nach dem Klickmoment".

Der 34 Jahre alte Partenkirchner kam beim Weltcup-Slalom im Schweizer Adelboden, wo Österreichs Dominator Marcel Hirscher seinen 67. Sieg holte, nur auf Platz 15. Dominik Stehle (Obermaiselstein) erfüllte als Elfter mit seinem besten Saisonergebnis die halbe WM-Norm.

"Ich habe ein bisschen Schadensbegrenzung betrieben", sagte Neureuther, der im Finale immerhin zwölf Plätze gutgemacht hatte, "aber alles in allem kann ich nicht zufrieden sein. Es liegt noch viel Arbeit vor mir."

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Neureuther: "Habe andere Ansprüche""

Mit verhaltenen Auftritten wie im ersten Lauf "gewinnst du keinen Blumentopf", betonte Neureuther, der erstmals nach seiner Handverletzung wieder ohne Schiene fuhr: "Ich habe andere Ansprüche, da kommt gerade alles zusammen: Kopf, Körper, Material. Ich muss kämpfen, kämpfen und kämpfen, dann kommen auch die Ergebnisse wieder."

Zweiter hinter Hirscher, der bereits den Riesenslalom auf dem Chuenisbärgli gewonnen hatte, wurde der Franzose Clement Noel (0,50 Sekunden zurück) vor Henrik Kristoffersen (Norwegen/0,71). Fritz Dopfer (Garmisch) verpasste wie im Riesenslalom, auf den Neureuther verzichtet hatte, den zweiten Lauf. Linus Straßer (München) schied im ersten Durchgang aus.

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