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Nach dem Ausscheiden in Garmisch-Partenkirchen ist für Viktoria Rebensburg auch in Maribor frühzeitig Schluss
Nach dem Ausscheiden in Garmisch-Partenkirchen ist für Viktoria Rebensburg auch in Maribor frühzeitig Schluss © Getty Images
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Bei der WM-Generalprobe in Maribor ist für Viktoria Rebensburg bereits früh Schluss. Mikaela Shiffrin muss sich den Platz ganz oben auf dem Treppchen teilen.

Skirennläuferin Viktoria Rebensburg hat die Generalprobe für die WM ab kommenden Dienstag in Are/Schweden (5. bis 17. Februar) verpatzt.

Beim Riesenslalom in Maribor/Slowenien schied die Olympiasiegerin von 2010 bereits im ersten Lauf nach knapp 13 Fahrsekunden aus. "Das ist natürlich ärgerlich", sagte Rebensburg, betonte aber: "Ich hake das ab nach dem Motto: Das war eine schlechte Generalprobe, in Are kann es nur besser werden." (Ski Alpin: Die Weltcup-Stände im SPORT1-Datencenter)

Am vergangenen Samstag war Rebensburg in Garmisch-Partenkirchen bereits der letzte Super-G vor der WM missraten: Auf der Kandahar verfehlte sie ebenfalls ein Tor. Sie reist nun ohne Saisonsieg nach Schweden - im Gegensatz zu Mikaela Shiffrin, die in Maribor bereits zum zwölften Mal in diesem Winter nicht zu schlagen war.

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Shiffrin muss Platz eins teilen

Allerdings: Diesmal lag die Amerikanerin zeitgleich mit ihrer großen Rivalin Petra Vlohva (Slowakei) auf Rang eins, Dritte wurde Ragnhild Mowinckel (Norwegen/+0,93). Beste Deutsche war Marlene Schmotz (Leitzachtal), die mit Startnummer 56 auf Rang 23 fuhr. 

Für Shiffrin war es der 55. Sieg im Weltcup, sie zog damit in der "ewigen" Bestenliste an Hermann Maier (Österreich/54) vorbei mit Vreni Schneider (Schweiz) gleich. Vor ihr liegen noch Annemarie Moser-Pröll (Österreich/62), Marcel Hirscher (Österreich/68), Lindsey Vonn (USA/82) und Ingemar Stenmark (Schweden/86).

Dämpfer für Rebensburg 

Für Rebensburg sind die beiden verpatzten Rennen trotz allem Zweckoptimismus ein Dämpfer. Zumal sie auch in ihrer Lieblingsdisziplin ein wenig verunsichert wirkte in den vergangenen Tagen. "Ich weiß", sagte sie noch vor Garmisch-Partenkirchen, "dass ich im Riesenslalom schnell sein kann", aber dazu müssten auch "die ganzen Baustellen drumherum passen".

Das heißt: Sie muss oft und gut genug trainiert haben, dazu muss das Material stimmen. Die 13 Sekunden in Maribor sind nun nicht dazu angetan, positive Rückschlüsse zu ziehen.

Zuletzt war Rebensburg aufgrund des Rennkalenders häufig auf Abfahrt und Super-G reduziert gewesen, die fehlenden Trainingstage hatte sie zu kompensieren versucht, indem sie am vergangenen Wochenende nach dem Ausscheiden im Super-G die Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen sausen ließ - auch, um sich an neues Material zu gewöhnen.

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