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Ski-WM: Josef Ferstl  fährt im ersten Abfahrtstraining hinterher, Josef Ferstl belegte am Mittwoch im Super-G den sechsten Rang
Josef Ferstl belegte am Mittwoch im Super-G den sechsten Rang © Getty Images
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Josef Ferstl hat es voll erwischt. Im ersten Training zur WM-Abfahrt fährt Deutschlands Medaillenhoffnung mit einer Infektion den schnellsten Läufern weit hinterher.

Die deutschen Skirennläufer haben beim ersten Training für die WM-Abfahrt am Samstag (12.30 Uhr im LIVETICKER) wenig Hoffnung auf ein starkes Ergebnis gemacht. Der kränkelnde Josef Ferstl belegte als bester des deutschen Trios Rang 18, er hatte dabei auf der wegen Windes verkürzten Strecke 1,24 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit von Matthias Mayer (Österreich).

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Ferstl fühlt sich richtig krank 

Ferstl spürt seit Mittwochabend die Nachwirkungen der chaotischen Anreise nach Are, während der er und seine Mannschaftskollegen acht Stunden über Nacht mit dem Zug in einem eisig kalten Abteil von Stockholm in den WM-Ort gefahren waren. "Mir geht's echt scheiße", sagte er am Donnerstag nach dem Training, "ich bin echt vollkrank, Gliederschmerzen, Kopfweh". Nach dem Super-G am Mittwoch, in dem er Sechster geworden war, habe es ihn "richtig zusammengehauen".

Ungewiss ist, ob die Abfahrt am Samstag stattfinden kann. Am Wochenende soll der Wind stark auffrischen, diskutiert wird bereits ein "Super-Sonntag" wie zuletzt bei der WM in St. Moritz, als beide Rennen der Königsdiziplin an einem Tag stattfanden. Die Abfahrt der Frauen ist für Sonntag geplant. "Jetzt sind wir mal gespannt, was passiert", sagte Ferstl.

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Seine Mannschaftskollegen lagen im ersten Training noch weiter zurück. Manuel Schmid belegte Rang 31 (+1,86 Sekunden), Dominik Schwaiger Platz 53 (2,77). Linus Straßer kam auf Rang 61 (3,52), er trainierte allerdings nur für die Kombination am Montag.

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