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Ski Alpin: Marcel Hirscher gewinnt Gesamtweltcup zum achten Mal in Folge
Ski Alpin: Marcel Hirscher gewinnt Gesamtweltcup zum achten Mal in Folge © Getty Images
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Marcel Hirscher schreibt Geschichte und holt zum achten Mal in Folge den Gesamtweltcup. Dafür muss er beim Riesenslalom aber nicht wirklich glänzen.

Skirennläufer Marcel Hirscher hat fünf Rennen vor dem Saisonende zum achten Mal nacheinander den Gesamtweltcup gewonnen.

Zwar könnte der Franzose Alexis Pinturault die 485 Punkte Rückstand im Slalom am Sonntag in Kranjska Gora/Slowenien sowie beim Finale in Soldeu/Andorra (13. bis 17. März) theoretisch noch aufholen, der Franzose hat aber bereits angekündigt, dort nicht am letzten Abfahrtsrennen in diesem Winter teilnehmen zu wollen.

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Slalom-Weltmeister Hirscher reichte am Samstag im Riesenslalom von Kranjska Gora zum Gewinn der großen Kristallkugel ein sechster Rang - schlechter war er in einem Riesenslalom zuletzt vor mehr als sechs Jahren. Es war nach dem neuerlichen Gewinn des Riesenslalom- und des Slalom-Weltcups seine insgesamt 20. Kristallkugel, ein Rekord.

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Hirscher: "Schon gewaltig"

"Was schon gewaltig ist, sind acht Gesamtweltcupsiege, und das am Stück. Das ist eine lange Zeit. Volksschule und Hauptschule zusammen - jeden Tag zu performen. Das ist schon eine Leistung - auch vom ganzen Team, das alles tut", sagte er im ORF.

Hirscher hatte auf weicher Piste am Podkoren 0,92 Sekunden Rückstand auf Weltmeister Henrik Kristoffersen (Norwegen), der seinen zweiten Saisonsieg holte. Auf dem Podest standen zudem überraschend Kristoffersens Landsmann Rasmus Windingstad (+0,24) und der Schweizer Marco Odermatt (+0,56).

Kristoffersen mit Schulfreund auf Podest

"Es ist wirklich super - ich kenne Rasmus seit wir sechs Jahre alt sind. Wir waren zusammen in der Schule - und jetzt gemeinsam am Podest", sagte Kristoffersen.

Der Deutsche Skiverband (DSV) wird beim Finale im Riesenslalom durch Alexander Schmid (Fischen) vertreten sein. Der Allgäuer, bei der WM in Are vor gut drei Wochen guter Achter, belegte Rang 15 (+1,55) und qualifizierte sich als 24. der Weltcupwertung gerade noch für das Final-Rennen der besten 25. Fritz Dopfer (Garmisch) holte als 25. (+2,30) ebenfalls noch Weltcuppunkte.

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