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Ski-Rennläufer Fritz Dopfer bewahrt die deutschen Herren vor einer Nullnummer im Slalom. Sein ehemaliger Teamkollege spricht ihm danach Mut zu.

Fritz Dopfer hat die deutschen Skirennläufer im französischen Val d'Isere vor der ersten Nullnummer in einem Weltcup-Slalom seit knapp acht Jahren bewahrt.

Der 32 Jahre alte Routinier kämpfte sich mit der hohen Startnummer 47 zunächst auf Rang 29 im Zwischenklassement, im Finale verbesserte er sich dann mit einer guten Fahrt noch auf Rang 21. Für den WM-Zweiten von 2015 war es die beste Platzierung seit März 2018.

Seinen 25. Weltcupsieg und damit zugleich die Führung im Gesamtweltcup holte sich der Franzose Alexis Pinturault, der auf den zweitplatzierten Olympiasieger Andre Myhrer (Schweden) einen gewaltigen Vorsprung von 1,44 Sekunden aufwies. Dritter wurde Stefano Gross (Italien/+1,47 Sekunden). 

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Dopfer: "Muss kleine Brötchen backen"

"Ich muss momentan kleine Brötchen backen, deswegen ist die Qualifikation für den zweiten Lauf schon ein Erfolg für mich", sagte Dopfer in der ARD. Im Finaldurchgang fuhr er immerhin die fünftbeste Zeit, TV-Experte Felix Neureuther machte dem ehemaligen Teamkollegen daraufhin Mut: "Du musst das Positive mitnehmen, da waren schon wieder Schwünge dabei wie früher zu deinen besten Zeiten."

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Der im März zurückgetretene Neureuther hatte zuvor betont, dass jeder der deutschen Starter "vom Potenzial her unter die ersten 30 fahren kann", dieser Erwartung wurde freilich nur Dopfer gerecht. Sebastian Holzmann (37.), Dominik Stehle (38.), David Ketterer (39.) und Stefan Luitz (ausgeschieden) verpassten den zweiten Lauf.

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Die deutsche Mannschaft muss derzeit allerdings auch ohne Linus Straßer auskommen. Der 27 Jahre alte Münchner, der beim ersten Slalom der Saison drei Wochen zuvor in Levi/Finnland mit einem achten Rang überzeugt hatte, fällt wegen eines Kahnbeinbruchs an der rechten Hand vorerst aus. Straßer will spätestens am 24. Januar beim Slalom in Kitzbühel wieder starten.

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