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In Garmisch-Partenkirchen kann das Abfahrtstraining nicht stattfinden © Getty Images
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Garmisch-Partenkirchen - Das erste Training für die Abfahrt auf der Kandahar in Garmisch-Partenkirchen muss abgesagt werden. Schon im Vorjahr konnten Abfahrt und Riesenslalom nicht stattfinden.

Das erste Abfahrtstraining vor dem alpinen Ski-Weltcup in Garmisch-Partenkirchen ist am Donnerstag aufgrund komplizierter Schneeverhältnisse abgesagt worden.

Ein halber Meter nasser Neuschnee in der Nacht hatte die Kandahar-Piste besonders in der sogenannten "Hölle" unbefahrbar gemacht.

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Dreßen: "Ist teilweise gebrochen"

"Es ist zu gefährlich, warum muss erst was passieren?", sagte der deutsche Top-Fahrer Thomas Dreßen verständnisvoll. Die Entscheidung sei richtig gewesen. Der Kitzbühel-Sieger von 2018 beschrieb die Piste als "weich, hart, knollig, es ist teilweise gebrochen. In der Hölle hat es ziemlich wild ausgeschaut." Die Organisatoren nahm er in Schutz: "Die Verantwortlichen haben das Möglichste probiert."

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Für den Freitag ist ein weiteres Training angesetzt, eine Testfahrt vor einer Weltcupabfahrt ist Pflicht, die Wettervorhersage allerdings nicht ideal mit Regen und Temperaturen von bis zu 13 Grad. "Wenn der Untergrund passt, ist es normalerweise kein Problem", sagte Dreßen über den zu erwartenden Temperaturanstieg.

Abfahrt bereits im Vorjahr abgesagt

Sollte auch am Freitag kein Training stattfinden, ist eine spätere Startzeit am Samstag denkbar, um ein Training am Vormittag zu ermöglichen. "Ich bin immer zuversichtlich. Wenn's morgen auch nicht geht, dann starten wir am Samstag eben erst um 13 Uhr", sagte Dreßen: "Die Hoffnung stirbt zuletzt, ein Heimweltcup wäre schon schön."

Im Vorjahr waren in Garmisch sowohl die Abfahrt als auch der Riesenslalom abgesagt worden, beide Rennen konnten wegen starken Schneefalls nicht stattfinden.

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