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Sebastian Eisenlauer darf noch auf Olympia hoffen
Sebastian Eisenlauer darf noch auf Olympia hoffen © Getty Images
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Langläufer Sebastian Eisenlauer darf noch auf eine Olympia-Teilnahme hoffen. Beim Weltcup-Rennen in Planica knackt der 27-Jährige die halbe Olympia-Norm.

Skilangläufer Sebastian Eisenlauer hat auf den letzten Drücker zumindest die halbe Norm für die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang (9. bis 25. Februar) erfüllt. Der 27-Jährige landete beim Klassiksprint im slowenischen Planica auf dem 15. Rang und erzielte sein bestes Weltcupergebnis seit März 2016.

Der Sieg ging an Johannes Hösflot Kläbo, der Norweger gewann damit auch den dritten Klassiksprint der Saison. Hinter Kläbo landeten sein Teamkollege Emil Iversen sowie der Schwede Teodor Peterson auf dem Treppchen. Der zweite deutsche Starter Thomas Wick blieb als 46. in der Qualifikation hängen.

Deutsche Frauen enttäuschen 

Bei den Frauen scheiterten Laura Gimmler, Sandra Ringwald und Elisabeth Schicho genau wie Eisenlauer im Viertelfinale und belegten am Ende die Ränge 17, 26 und 27. Für Anne Winkler (40.) und Antonia Fräbel (46.) war in der Qualifikation Endstation. Den Sieg holte wie im Vorjahr Stina Nilsson, damit gingen sieben der letzten neun Sprinterfolge nach Schweden. Die Norwegerinnen Kathrine Rolsted Harsem und Maiken Caspersen Falla belegten die Ränge zwei und drei.

Sonntag letzte Olympia-Chance 

Die DSV-Läufer haben am Sonntag über 10 (Frauen) und 15 Kilometer (Männer) die letzte Chance, die Norm für die Olympischen Winterspiele (einmal Top 8 oder zweimal Top 15) zu erfüllen. Bislang haben bei den Männern nur Thomas Bing und Lucas Bögl das Ticket sicher, Eisenlauer und Jonas Dobler haben die halbe Norm. Bei den Frauen fliegen Ringwald, Nicole Fessel, Hanna Kolb und Steffi Böhler sicher nach Südkorea, Elisabeth Schicho hat die halbe Norm.

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