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FIS Nordic World Cup - Men's and Women's Cross Country Classic Mass Start
Johannes Hösflot Kläbo (r.) ist wieder in Front © Getty Images
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Die deutschen Langläufer schaffen es bei der fünften Etappe der Tour de Ski nicht in die Top 20. Der Sieg geht erneut an einen überragenden Norweger.

Die deutschen Langläufer haben bei der fünften Etappe der Tour de Ski in Oberstdorf erneut vordere Platzierungen verpasst.

Im Verfolgungsrennen über 10 km kam Pia Fink (Bremelau/+5:39,2 Minuten) als beste Deutsche auf Rang 21, bei den Männern sammelte Florian Notz (Römerstein/+3:15,4 Minuten) als 25. über 15 km Weltcuppunkte.

Beide verfehlten damit jedoch die (Teil-)Norm für die nordische WM in Seefeld (19. Februar bis 3. März). Dafür wäre eine Platzierung unter den ersten Acht oder zweimal unter den Top 15 nötig gewesen.

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Von den deutschen Männern hat einzig Youngster Janosch Brugger (Schluchsee) sein Ticket für den Saisonhöhepunkt bereits gelöst, bei den Frauen sind Sprint-Spezialistin Sandra Ringwald (Schonach) und Katharina Hennig (Oberwiesenthal) qualifiziert. 

Nur ein Deutscher in den Top 30

Erneut gewann Ingvild Flugstad Östberg (26:21,2 Minuten) aus Norwegen, die schon am Vortag in Oberstdorf im Massenstart erfolgreich gewesen war. Sie ließ ihre Konkurrentinnen Natalia Neprjajewa (Russland/+30,4 Sekunden) und Jessica Diggins (USA/+1:12,6 Minuten) hinter sich.

Den Tagessieg in der Herren-Konkurrenz sicherte sich einmal mehr Norwegens überragender Langläufer Johannes Hösflot Kläbo (35:07,5 Minuten), der den Schlusssprint gegen den Russen Sergej Ustjugow (+0,4 Sekunden) für sich entschied.

Dritter wurde Ustjugows Landsmann Alexander Bolschunow (+1:08,2 Minuten). Die übrigen fünf deutschen Herren landeten außerhalb der Top 30.

Diverse Teilnehmer, darunter auch einige Athleten des Deutschen Skiverbandes (DSV), waren vor der Verfolgung ausgestiegen. Insgesamt gingen 57 Läufer und nur 39 Läuferinnen an den Start.

Nach einem Ruhetag geht es am Wochenende zum letzten Tour-Stopp ins italienische Val di Fiemme. Dort steht am Samstag ein Massenstart auf dem Programm, ehe der Klassiker am Sonntag mit der Bergverfolgung auf dem Alpe Cermis endet.

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