vergrößernverkleinern
Johannes Hoesflot Kläbo machte den Sieg von Norwegen in der Staffel perfekt
Johannes Hoesflot Kläbo machte den Sieg von Norwegen in der Staffel perfekt © Getty Images
Lesedauer: 2 Minuten
teilenE-MailKommentare

Norwegens Skilangläufer gewinnen bei der WM in Seefeld zum zehnten Mal in Folge Staffel-Gold. Das deutsche Quartett wiederholt das Olympia-Abschneiden und ist zufrieden.

Norwegens Skilangläufer haben bei der WM in Seefeld zum zehnten Mal in Folge Gold in der 4x10-km-Staffel gewonnen.

Das Quartett um Topstar Johannes Hösflot Kläbo setzte sich vor Russland (+38,8 Sekunden) und Frankreich (+1:01,0 Minuten) durch. Das deutsche Team mit Sebastian Eisenlauer, Andreas Katz, Florian Notz und Jonas Dobler belegte wie schon bei der WM 2017 und Olympia 2018 den sechsten Rang.

"Mit Platz sechs bin ich zufrieden. Darauf kann man aufbauen, es geht vorwärts", sagte Bundestrainer Peter Schlickenrieder im ZDF: "Es werden jetzt zwar nicht die Sektkorken knallen, aber einen Prosecco gibt es schon. Wir haben bislang eine gute WM erlebt, besser, als ich mir das vorgestellt habe."

Anzeige
Auch interessant

Kläbo holt drittes Gold bei WM

Für Norwegens Schlussläufer Kläbo war es das dritte Gold der Titelkämpfe, sechs Kilometer vor dem Ziel setzte sich der 22-Jährige entscheidend vom Russen Sergej Ustjugow ab. Norwegen hat in Tirol damit alle fünf bisherigen Langlauf-Entscheidung der Herren gewonnen.

Die deutsche Männer-Staffel, die 2011 in Oslo mit Bronze die bislang letzte deutsche WM-Medaille im Langlaufbereich geholt hatte, begann stark: Eisenlauer (Sonthofen) übergab auf Rang drei, ehe Katz (Baiersbronn) auf Rang sechs und Notz (Böhringen Römerstein) auf Rang sieben zurückfielen.

Dobler (Traunstein) erkämpfte sich im Schlusssprint Rang sechs zurück.

Norwegen setzt famose Serie fort

Die Norweger Kläbo, Martin Johnsrud Sundby, Emil Iversen und Sjur Röthe setzten derweil eine famose Serie fort. Bei den vergangenen 15 Weltmeisterschaften seit 1991 holte der Norge-Vierer 14-mal Gold.

Nur 1999 gewann Österreich, später geriet ein Teil der Staffel allerdings in Dopingverruf. In Seefeld war Österreich ebenso wie Estland als Folge des jüngsten Doping-Skandals nicht am Start.

Nächste Artikel
previous article imagenext article image