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Dominik Baldauf droht wegen Sportbetrugs eine Gefängsnisstrafe
Dominik Baldauf droht wegen Sportbetrugs eine Gefängsnisstrafe © Getty Images
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In Österreich droht einem weiteren Sportler eine langjährige Gefängnisstrafe. Gegen Langläufer Dominik Baldauf erhebt die Staatsanwaltschaft Anklage.

Die Innsbrucker Staatsanwaltschaft hat im Rahmen der durch die "Operation Aderlass" initiierten Strafverfolgung Anklage gegen einen weiteren österreichischen Athleten erhoben. Langläufer Dominik Baldauf wird gewerbsmäßiger schwerer Sportbetrug zur Last gelegt. Ihm droht eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren Haft.

Vorwurf des Blutdopings

Baldauf war im Februar bei der Nordischen Ski-WM in Seefeld gemeinsam mit seinem bereits angeklagten Landsmann Max Hauke, der bei der Razzia in Seefeld mit einer Bluttransfusion im Arm ertappt worden war, festgenommen worden.

Baldauf wird vorgeworfen, von 2016 bis zur WM in Seefeld Blutdoping praktiziert und Wachstumshormone genommen zu haben. Die Staatsanwaltschaft hat zudem den Verdacht, dass Zahlungen von getäuschten Geldgebern über 50.000 Euro betragen haben.

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Die "Operation Aderlass" hatte das Dopingnetzwerk des Mediziners Mark S. offengelegt. Als Kronzeuge fungierte der frühere österreichische Langläufer Johannes Dürr, der sich damit selbst belastete und mittlerweile als Wiederholungstäter lebenslang gesperrt wurde. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Innsbruck gegen Dürr sind noch nicht abgeschlossen

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