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Kamil Stoch gewann in der Vorsaison alle vier Tournee-Springen
Kamil Stoch gewann in der Vorsaison alle vier Tournee-Springen © Getty Images
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Der Pole Kamil Stoch will seinen Tournee-Coup aus dem Vorjahr wiederholen. Sein Trainerteam setzt dabei auf besondere Maßnahmen.

Für den erneuten Triumph von Titelverteidiger Kamil Stoch bei der Vierschanzentournee setzt Polens Skisprungteam auf göttlichen Beistand.

Wie Cheftrainer Stefan Horngacher vor dem Auftaktspringen in Oberstdorf verriet, trägt sein Assistent Matthias Prodinger ein kirchlich gesegnetes Glückshemd. Und dieses legt er während der Wettkämpfe bis zum Finale am 6. Januar in Bischofshofen nicht ab.

"Er hat ein Glückslleiberl. Er geht am 24. Dezember immer in die Kirche zum Pfarrer und lässt das T-Shirt weihen", sagte der Österreicher Horngacher über seinen engen Mitarbeiter: "Das zieht er bis Bischofshofen nicht mehr aus. Bisher hat es immer gut funktioniert."

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Der kirchliche Segen, der Stoch im Vorjahr zum Grand Slam mit vier Siegen bei der Tournee getragen hatte, wird in Ramingstein in der Steiermark gespendet, wo Tüftler Prodinger - dessen Patente laut Salzburger Nachrichten ein Spektrum "von Skisprungbindungen über orthopädische Massageliegen bis hin zu einem Hutsystem" umfassen - gemeinhin tätig ist.

"Der Pfarrer in Ramingstein ist übrigens mein Cousin", sagte Horngacher lachend - nichts wird also dem Zufall überlassen. Seit 2016 ist Horngacher, der frühere Assistent des deutschen Bundestrainers Werner Schuster, höchst erfolgreicher Chefcoach der Polen, seitdem ist auch Prodinger für die technische Ausstattung von König Kamil und Co. verantwortlich.

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