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Markus Eisenbichler feierte in Planica seinen ersten Weltcupsieg
Markus Eisenbichler feierte am Freitag in Planica seinen ersten Weltcupsieg © Getty Images
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Der überragende Markus Eisenbichler führt Deutschland beim Teamfliegen in Planica auf das Podest. Polen verhindert den ersten deutschen Teamsieg seit 2000.

Die deutschen Skispringer um den erneut glänzend aufgelegten Markus Eisenbichler sind im letzten Mannschaftswettbewerb der Saison noch einmal auf das Podest geflogen.

Beim Skiflug-Finale in Planica kamen die DSV-Adler am Samstag knapp hinter Polen auf Platz zwei, der frischgebackene Weltcupsieger Eisenbichler segelte mit der Tagesbestweite von 246,0 m bis auf zwei Meter an seinen deutschen Rekord heran.

Nach acht Durchgängen fehlten dem deutschen Quartett umgerechnet knapp sieben Meter zum ersten Sieg in einem Teamfliegen seit 19 Jahren.

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Nur Polen besser als DSV-Adler

Mit 1619,8 Punkten lagen Eisenbichler (Siegsdorf), Karl Geiger (Oberstdorf), Constantin Schmid (Oberaudorf) und Richard Freitag (Aue) hinter Polen (1627,9) und vor Slowenien (1603,1).

Norwegen, bis zur Vorwoche in Vikersund vier Jahre lang im Teamfliegen unbesiegt, kam erneut nur auf Rang sechs.

Schlussspringer Eisenbichler, der am Freitag mit seinem ersten Weltcup-Erfolg für einen perfekten Start ins letzte Wettkampfwochenende des scheidenden Bundestrainers Werner Schuster gesorgt hatte, blieb nur im ersten Durchgang mit 227,0 m ein wenig hinter seinen Möglichkeiten zurück.

Geiger überzeugte mit 230,5 und 230,0 m, Schmid (217,0+216,5) und Freitag (221,0+231,0) zeigten gute Leistungen.

Einziger deutscher Teamsieg beim Skifliegen 2000

Den bislang einzigen deutschen Team-Sieg bei einem Weltcup-Fliegen gab es bei der Premiere am 18. März 2000 in Planica. Damals traten Sven Hannawald, Martin Schmitt, Hansjörg Jäkle und Michael Uhrmann für den DSV an.

Die Saison wird am Sonntag (ab 10 Uhr im LIVETICKER) mit einem Einzelfliegen der 30 Besten im Gesamtweltcup abgeschlossen.

Eisenbichler kann sich dabei die kleine Kristallkugel für den Sieg in der Flugwertung sichern, nach fünf von sechs Wettbewerben führt er knapp mit 311 Punkten vor dem Japaner Ryoyu Kobayashi (307).

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