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Markus Eisenbichler flog in Planica auf den dritten Platz
Markus Eisenbichler flog in Planica auf den dritten Platz © Getty Images
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Markus Eisenbichler springt beim Abschied von Werner Schuster in Planica auf Platz drei. Dennoch verpasst er den Gesamtweltcup-Sieg im Skifliegen.

Skisprung-Weltmeister Markus Eisenbichler hat beim emotionalen Abschied von Bundestrainer Werner Schuster trotz einer erneuten Podestplatzierung den Gewinn des Flug-Weltcups verpasst.

Der 27-Jährige aus Siegsdorf kam beim letzten Saison-Wettkampf im slowenischen Planica auf Rang drei und musste im Kampf um die kleine Kristallkugel den japanischen Tagessieger Ryoyu Kobayashi vorbeiziehen lassen.

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"Ich bin überglücklich. Es ist einfach geil. Den letzten Flug habe ich noch einmal brutal genossen", zeigte sich Eisenbichler dennoch mehr als zufrieden und strahlte mit der slowenischen Frühlingssonne um die Wette: "Ich muss jetzt einfach Danke sagen."

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Kobayashi, der bereits als Gewinner des Gesamtweltcups feststand, flog im ersten Durchgang von der Letalnica mit 252,0 m neuen Schanzenrekord. Einen weiteren Flug als Kobayashi stand bislang nur der Österreicher Stefan Kraft bei seinem Weltrekord 2017 in Vikersund (253,5). Mit 464,5 Punkten setzte sich Kobayashi, der im zweiten Durchgang auf 230,5 m kam, klar vor dem Slowenen Domen Prevc (444,0) durch.

Eisenbichler verspielt Vorsprung beim Skiflug-Finale

Eisenbichler, der am Donnerstag in Planica seinen deutschen Rekord (248,0) eingestellt und am Freitag seinen ersten Weltcupsieg gefeiert hatte, lag nach Flügen auf 227,0 und 235,0 m (442,5 Punkte) deutlich hinter Kobayashi zurück. Der so erfolgreichen Ära Schuster, die am Sonntag nach elf Jahren endete, fehlte damit ein letzter großer Triumph.

Eisenbichler war mit vier Punkten Vorsprung in der Flugwertung ins Finale gegangen und hätte sich vor Kobayashi platzieren müssen, um die kleine Kristallkugel als dritter Deutscher nach Sven Hannawald (1998 und 2000) und Martin Schmitt (1999 und 2001) zu holen.

Karl Geiger (Oberstdorf/238,5+228,0) verbuchte mit Platz sieben noch ein starkes Ergebnis. Andreas Wellinger (Ruhpolding/220,0+203,0) kam auf Platz 20, Richard Freitag (Aue/211,0+212,0) beendete den letzten Saisonwettkampf auf Rang 24.

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