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Die Vierschanzentournee findet erstmals ohne Zuschauer statt
Vierschanzentournee erstmals ohne Zuschauer © AFP/SID/CHRISTOF STACHE
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Die Vierschanzentournee der Skispringer findet erstmals in ihrer 68-jährigen Geschichte vor leeren Rängen statt.

Die Vierschanzentournee der Skispringer findet erstmals in ihrer 68-jährigen Geschichte vor leeren Rängen statt. Am Montag gab auch das Organisationskomitee für das Auftaktspringen in Oberstdorf bekannt, dass am 28. und 29. Dezember keine Fans zugelassen sein werden. Oberstdorf hatte ursprünglich mit 2500 Zuschauern pro Veranstaltungstag geplant. Bereits vor Wochen hatten auch Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen ihren Verzicht auf Zuschauer bekannt gegeben.

"Es tut uns in der Seele weh, aber wir müssen jetzt die Reißleine ziehen und schweren Herzens auf Zuschauer verzichten", erklärte Peter Kruijer, der Vorsitzende des Skiclubs Oberstdorf und Präsident des Auftaktspringens, "das schmerzt umso mehr, da wir in den vergangenen Monaten gemeinsam mit dem Deutschen Skiverband und den lokalen Gesundheitsbehörden ein tragfähiges Corona-Konzept erarbeitet hatten und bis zuletzt zuversichtlich waren."

Spätestens nach den jüngsten Lockdown-Verschärfungen für Bayern mit einem generellen Zuschauerverbot für Profisportveranstaltungen bis mindestens 20. Dezember hatte das Organisationskomitee keine Chance mehr. Die Nachfrage nach den Tickets im Vorverkauf war riesig, die 2500 Karten für den Wettkampftag waren innerhalb einer Stunde vergriffen. Die Karteninhaber erhalten eine Rückerstattung.

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Die Vierschanzentournee ist das Veranstaltungshighlight im Wintersport mit Rekordeinschaltquoten im Fernsehen und vollen Stadien. Zuletzt waren jeweils mehr als 100.000 Zuschauer in den vier Tourneestadien vor Ort.

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