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Raven und Co. feiern ausgelassen den Sieg in China © WESG

In China wurde die WESG 2016 ausgespielt. Am frühen Sonntagmorgen gewann TNC Pro Team in einem spannenden Match gegen Cloud9.

Von Mike Koch

Die WESG 2016 findet nach mehreren Monaten nun ein Ende: TNC Pro Team von den Philippinen fährt mit dem ersten Weltmeister-Titel und 800.000 US-Dollar nach Hause.

Die Wiedergutmachung?

Zumindest versuchte Cloud9 die Wiedergutmachung, denn in der Gruppenphase trafen das neue dänische Team der Organisation und die philippinischen Jungs aufeinander – es war die erste Niederlage in China für die Dänen rund um Ryze.

Im Finale sollte es zum zweiten Schlagabtausch kommen, bei dem mit 800.000 US-Dollar deutlich mehr auf dem Spiel stand.

Während TNC das erste Match ziemlich stark aufspielte und mit dem Sieg in die erste Pause ging, schaffte Cloud9 das Comeback, mit einer ebenfalls erstaunlichen Leistung.

Im 60-minütigen Entscheidungsspiel schenkten sich beide Teams nichts. Es war das Finale, auf das die Fans seit Wochen hingefiebert hatten – mit dem besseren Ausgang für TNC.

Alliance begnügt sich mit Platz drei

Schon am Tag zuvor hatte das philippinische Team mit einer starken Leistung ein Top-Team aus dem Turnier geschmissen.

Das schwedische Traditionsteam von Alliance war gegen Raven und Co. ohne Chance – das Quintett musste sich mit dem Spiel um Platz drei zufriedengeben.

Dort trafen die Schweden auf den letzten Halbfinalisten aus Peru: Infamous spielte ein starkes Turnier und musste erst im Halbfinale zwei Niederlagen einstecken – für die Underdogs aber ein Riesenerfolg.

Das weltweite Top-Event

Wie auch andere Teams mussten sich die Peruaner erst über verschiedene Qualifier beweisen. Regional, national, kontinental - alle Regionen der Welt hatten ihre Chance auf die Finals in Changzhou, China.

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In Deutschland erregte das Turnier erstmals Aufsehen, als ein deutsches Mix-Team im nationalen Qualifier antrat und sich für die europäischen Finals in Kiew qualifizierte.

Angeführt von KuroKy spielten vier weitere Top-Spieler aus Deutschland mit. Trotz der Qualifikation für die EU-Finals nahmen sie jedoch nicht teil, da sie als Profi-Spieler keine Zeit für Training außerhalb ihres eigentlichen Teams hatten.

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