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Ralf Rangnick bekommt vor Jahren einen gewissen Jamie Vardy angeboten. Der Macher von Aufstiegsanwärter RB Leipzig lehnt ab - der heutige Stürmerstar war schlicht zu alt.

Real Madrid, der FC Barcelona, Manchester City - die Liste der Vereine, die sich für Jamie Vardy von Leicester City interessieren oder interessiert haben, ist lang und prominent.

Zu diesen Vereinen gesellt sich nun ein deutscher Zweitligist: RB Leipzig. Der Tabellenzweite der Zweiten Liga lehnte in Person von Ralf Rangnick vor Jahren einen Transfer des Stürmerstars des Tabellenführers der Premier League ab.

"Nein, 27 Jahre, das machen wir nicht"

Ein Sprung ins Jahr 2014: RB, damals aufgestiegen in die Zweite Liga, wollte den 16-jährigen Joe Gomez verpflichten, der sich dann aber für den FC Liverpool entschied.

Auf dem Weg nach London unterbreitete der Berater von Gomez: "Herr Rangnick, es ist jammerschade, dass Sie bei Ihren Verpflichtungen so radikal sind und nur Spieler holen, die jünger als 24 Jahre alt sind. Ich hätte da nämlich jemanden, der wie gemalt ist für Sie. Er würde unter Ihnen garantiert Nationalspieler werden. Er ist aber schon 27 Jahre alt und saß nach einer kleinen Rangelei auch schon mal im Gefängnis."

Der Berater beschrieb Jamie Vardy, der damals Leicester City zum Aufstieg in die Premier League schoss.

Ralf Rangnick verriet nun der Sportbild: "Ich habe mir Vardy dann auch angeschaut, aber am Ende abgesagt." Zum Berater habe er gesagt: "Nein, 27 Jahre, das machen wir nicht."

Vardy nun Nationalspieler

Der Rest ist Geschichte.

RB Leipzig und Rangnick schaffen wohl auch ohne ihn den Sprung in die Bundesliga.

Vardy blieb bei Leicester, entwickelte sich zum Shootingstar der aktuellen Saison und wurde für die englische Nationalmannschaft berufen. Gegen Deutschland erzielte er Ende März sein erstes Tor im Dress der "Three Lions".

In der neuen Saison spielt er dann wahrscheinlich mit Leicester in der Champions League - gegen Real und Barcelona.

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