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Schalkes Max Meyer in Aktion
Seit 2013 spielt Max Meyer (Nr. 7) für die Profi-Mannschaft von Schalke 04 © Getty Images

Gelsenkirchen - Durch eine ordentliche Vorstellung auf Schalke kommt Freiburg dem Klassenerhalt einen Schritt näher. Die Königsblauen können das Thema Champions League dagegen abhaken.

Schalke 04 kann die Champions League endgültig abschreiben und muss sogar um die Teilnahme an der Europa League bangen (DATENCENTER: Ergebnisse und Spielplan).

Die kriselnden Königsblauen kamen gegen den Abstiegskandidaten SC Freiburg nicht über ein 0:0 hinaus und liegen sechs Spiele vor Schluss der Bundesliga bereits zehn Punkte hinter Platz vier zurück. Nach 270 Minuten ohne Tor droht bei nur noch zwei Heimspielen gar der Sturz aus den Europacup-Rängen (DATENCENTER: Tabelle).

Die seit drei Partien ungeschlagenen Freiburger sammelten einen weiteren Punkt für den Klassenerhalt und waren dem Sieg sogar näher: Nach einem Foul von Weltmeister Benedikt Höwedes an Admir Mehmedi schoss Julian Schuster (58.) den Elfmeter über das Tor (Das Spiel zum Nachlesen im TICKER).

Comeback von Farfan  

Erstmals seit über 13 Monaten stand Jefferson Farfan wieder in der Startelf der Schalker. Für den lange verletzten Peruaner, der zuletzt am 1. März 2014 beim 1:5 in München ein Bundesligaspiel begonnen hatte, stellte Trainer Roberto Di Matteo das System um: Vom 5-3-2 der vergangenen Monate kehrte der Italiener zum 4-2-3-1 seines Vorgängers Jens Keller zurück (Die Highlights der Partie auf SPORT1.fm).

So kam auch Sead Kolasinac, der seit August ausgefallen war, als linker Verteidiger zu seinem ersten Einsatz von Beginn an seit dem ersten Saisonspiel.

Weltmeister Julian Draxler, seit Ende Oktober wegen eines Sehnenrisses im rechten Oberschenkel außer Gefecht, saß erstmals wieder auf der Bank und wurde in der 76. Minute eingewechselt.

Freiburg ohne Torrejon und Daehli

Freiburgs Coach Christian Streich musste unter anderem verletzungsbedingt auf Innenverteidiger Marc Torrejon und Offensivspieler Mats Möller Daehli verzichten. Gegenüber dem 0:1 am Dienstag im DFB-Pokal-Viertelfinale in Wolfsburg stellte er auf fünf Positionen um.

Erstes nennenswertes Ereignis in einem schwachen Spiel: Nach 22 Minuten musste der Ball ausgetauscht werden, die Luft war raus - nicht nur aus dem Spielgerät.

Mit neuem Ball lief es nur ein paar Minuten lang etwas besser: Nach einer Flanke von Farfan köpfte Max Meyer über das Tor (26.). Auf der Gegenseite hatte Mike Frantz die Freiburger Führung auf dem Fuß (33.). Ansonsten: kein Tempo, keine Bewegung, keine Ideen - Schalke blieb alles schuldig, Freiburg schien mit dem 0:0 zufrieden zu sein.

Nach der Pause allerdings konterten die Gäste zielstrebiger: Felix Klaus scheiterte an Torhüter Ralf Fährmann (51.).   

Nach dem verschossenen Foulelfmeter wachte Schalke auf: Max Meyer und Eric Maxim Choupo-Moting scheiterten innerhalb von Sekunden am glänzend reagierenden Keeper Roman Bürki (62.).

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