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München - Bayern-Präsident Karl Hopfner wehrt Titel-Glückwünsche ab - und appelliert auch mit Blick auf die vielen englischen Wochen, "die Kirche im Dorf zu lassen".

Bayern-Präsident Karl Hopfner hat Glückwünsche für eine mehr oder weniger bereits feststehende Meisterschaft des FC Bayern abgewehrt.

Auch die Gratulationen von Hans-Joachim Watzke wollte er nicht entgegen nehmen. Der BVB-Boss hatte die Bayern schon vor dem Gipfeltreffen am Sonntag zum Meister erklärt.

Ungeachtet der makellosen Bundesliga-Bilanz mit acht Siegen aus acht Spielen und der jüngsten 5:1 (2:1)-Gala gegen Borussia Dortmund erklärte Hopfner im SPORT1-Interview: "Jetzt müssen wir einfach mal wieder die Kirche im Dorf lassen. Wir haben acht Spiele in Folge gewonnen, nicht mehr und nicht weniger."

Die Saison sei noch lang, "das ganze Gerede um eine Vorentscheidung kann ich nicht mehr hören", ergänzte Hopfner.

Und fügte zudem an: "Wir sind bei Weitem noch nicht durch, es warten noch viele englische Wochen auf uns. Und wenn du dann immer zwei Spiele hast, kannst du nicht davon ausgehen, dass du zum Schluss alle Bundesligaspiele gewinnst."

Es werde "mit Sicherheit nicht langweilig", doch er und die Bayern freuten sich natürlich "über die Leistung und gratulieren dem Trainer und der Mannschaft." 

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