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Pep Guardiola gibt zu, dass er sich bereits jetzt mit Manchester City beschäftigen muss. Er sieht darin aber "kein Problem", fürs Multitasking habe er ein Talent.

Seit Montag ist auch offiziell klar, dass Pep Guardiola ab der kommenden Saison Manchester City trainieren wird. Am Freitag äußerte sich der Noch-Trainer des FC Bayern München erstmals auch dazu.

Während der bemerkenswerten Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Leverkusen am Samstag (18.30 Uhr LIVE in unserem Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER) antwortete Guardiola auf die Frage, ob es ein Problem sei, dass er sich schon mit seinem neuen Klub beschäftigen müsse, während er gleichzeitig noch mit Bayern große Ziele erreichen möchte, mit einem lustigen Spruch:

"Normalerweise verlässt kein Trainer Bayern München"

"Ich bin wie eine Frau, ich kann beide Situationen kontrollieren. Ich habe ein großes Talent dafür. Das ist kein Problem."

Obwohl Guardiola selbst kein Problem in der Konstellation sieht, scheint ihm durchaus bewusst zu sein, dass die Situation auch eine gewisse Brisanz hat. "Ich weiß, dass die Situation neu ist für Bayern München. Normalerweise verlässt kein Trainer Bayern, sondern Bayern verlässt die Trainer", sagte er.

Um Interessenskonflikten vorzubeugen, werden leitende Angestellte in der freien Wirtschaft in ähnlichen Situationen in der Regel freigestellt. Jedoch zeigt der aktuelle Fall des vom FC Schalke mehr als nur umworbenen Mainzer Managers Christian Heidel, dass es auch anders geht. Heidel soll längst in viele Entscheidungen der Schalker involviert sein, obwohl er nach wie vor für Mainz tätig ist und dort sogar seinen Nachfolger mit aussuchen soll.

Äußerungen zu Manchester erst in England

Guardiola erklärte ansonsten, dass er sich in den kommenden Wochen nicht konkret zu Manchester City äußern wolle. "Über Manchester City spreche ich im Mai, Juni oder Juli, wenn ich in England bin", sagte er.

Auch wie die Arbeitsaufteilung in den nächsten Wochen zwischen Manchester und Bayern aussehen werde, konnte Guardiola nicht konkret beantworten: "Das hängt vom Tag ab." Gleichzeitig versicherte er aber: „Ich fokussiere mich zum letzten Tag auf meine Spieler und meine Mannschaft.“ Der Mann kann eben Multitasking.

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