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Claus-Dieter Wollitz war zuletzt Trainer von Viktoria Köln © getty

Der SPORT1-Experte will Bayer-Coach Roger Schmidt für dessen Provokation des Spielabbruchs in Leverkusen nicht verurteilen. Der Schiedsrichter trage eine Mitschuld.

SPORT1-Experte Claus-Dieter Wollitz hat Verständnis für die Reaktion von Leverkusens Trainer Roger Schmidt geäußert, sich im Spiel gegen Borussia Dortmund (0:1) dem Tribünenverweis zu widersetzen. 

"Wir haben den 22. Spieltag und der Druck wird immer größer", sagte der ehemalige Bundesligaprofi am Rande des Zweitligaspiels zwischen Fortuna Düsseldorf und dem 1. FC Nürnberg. Schmidts Reaktion sei dennoch ein Fehler gewesen. "Das weiß er heute auch", sagte Wollitz. 

Der 50-Jährige übte aber auch Kritik am Verhalten von Schiedsrichter Felix Zwayer, der seiner Meinung nach hätte anders reagieren müssen. Der Unparteiische hatte Schmidt nicht persönlich aufgefordert den Innenraum der BayArena zu verlassen, sondern Bayer-Kapitän Stefan Kießling zu seinem Trainer geschickt.

"Nach der ersten Ermahnung, dass Roger den Platz verlassen soll und das nicht getan hat, hätte der Schiedsrichter persönlich zu ihm kommen können, dann wäre es nicht zu dieser Eskalation gekommen", sagte Wollitz und ergänzte: "Wir sollten Roger Schmidt jetzt nicht so verurteilen. Es wurde ja darüber diskutiert, dass er bis zum Saisonende gesperrt werden soll. Das halte ich für übertrieben."

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