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Raphael Schäfer musste in der Relegation erstmals hinter sich greifen © Imago

Frankfurt am Main - Raphael Schäfer kassiert gegen Eintracht Frankfurt seinen ersten Gegentreffer in der Bundesliga-Relegation. Mijat Gacinovic schießt derweil ein Jubiläumstor. Daten.

Eintracht Frankfurt und der 1. FC Nürnberg haben sich im Relegations-Hinspiel mit einem 1:1-Unentschieden getrennt.

Damit ist die Entscheidung über Auf- oder Abstieg auf den kommenden Montag vertagt. Dann empfängt der Club die Eintracht zum heißen Rückspiel.

SPORT1 stellt die Fakten zum Hinspiel vor.

1. Jubiläumstor in Bundesliga-Relegation

Mijat Gacinovic erzielte mit dem Ausgleich für die Eintracht zugleich das 100. Tor in der Bundesliga-Relegation seit 1982.

2. Erster Gegentreffer für Schäfer

Raphael Schäfer kassierte gegen die Eintracht sein erstes Gegentor in einem Relegationsspiel. Mijat Gacinovic traf in der 65. Minute gegen ihn.

Nürnberg hatte zuvor zweimal in der Relegation gespielt und dabei alle vier Duelle gewonnen – ohne ein Gegentor.

2008/09, bei der Wiedereinführung der Relegation nach Abschaffung 1991, traf er als Zweitligist auf Energie Cottbus. Das Hinspiel endete 3:0, das Rückspiel 2:0. Nürnberg stieg in die Bundesliga auf.

Ein Jahr später galt es, den direkten Wiederabstieg zu vereiteln. Auch das gelang. Die Clubberer bezwangen den FC Augsburg zunächst 1:0 und dann 2:0.

Schäfer stand immer zwischen den Pfosten.

3. Kein Torschuss für Nürnberg

Nürnberg ging in der ersten Hälfte durch das Eigentor von Marco Russ in Führung, ohne selbst eine einzige Ballaktion im Frankfurter Strafraum gehabt zu haben. Ferner gaben die Clubberer in Hälfte eins keinen einzigen Schuss auf das Tor ab.

4. Duell mit Historie

Beide Teams waren in der Saison 1998/99 am spannendsten Abstiegskampf aller Zeiten beteiligt. Die Eintracht ging als 16. in den letzten Spieltag, Nürnberg als 12. Die Clubberer wähnten sich bereits gerettet.

Doch dann kam alles anders. Denn Frankfurt gewann 5:1 gegen Kaiserslautern und Nürnberg unterlag Freiburg zu Hause mit 1:2.

Beide Mannschaften waren nun punkt- und torgleich, doch die Eintracht hatte vier Tore mehr erzielt. Dadurch war sie gerettet und Nürnberg stieg ab.

Nun hat der Club die Chance auf eine Revanche.

5. Klare Werte für die Eintracht

Die Werte sprechen nach der Partie eindeutig für Eintracht Frankfurt.

So kam die Eintracht auf 22 Torschüsse, Nürnberg hingegen nur auf einen einzigen.

Die Eintracht gewann weiterhin 53 Prozent aller Zweikämpfe und hatte 835 Ballkontakte. Der Club indes nur 398.

Auch bei den angekommenen Pässen dominierte Frankfurt mit einem glänzenden Wert von 81,2 Prozent. Nürnberg erreichte nur 47,4 Prozent.

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