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SPORT1 zeigt künftig die Europa League
SPORT1 zeigt künftig die Europa League © SPORT1

München - Der VfL Wolfsburg empfängt im Achtelfinale Inter Mailand. SPORT1 erklärt, welche Auswirkungen das Abschneiden der Wölfe in der Europa League auf die deutschen Europacup-Startplätze hat.

Für den VfL Wolfsburg geht es in der Europa League in die heiße Phase.

Am Donnerstagabend (ab 18.45 Uhr LIVE im Sportradio SPORT1.fm und im LIVETICKER) empfängt der derzeitige Tabellenzweite der Bundesliga Inter Mailand zum Achtelfinal-Hinspiel. (DATENCENTER: Europa League)

Das Team von Dieter Hecking will es in der Europa League noch weit bringen. Der Erfolg der "Wölfe" könnte aber auch Einfluss darauf haben, wie viele Startplätze die Bundesliga für die kommende Europapokal-Saison erhält, und welche Platzierungen dabei zur Teilnahme an welchem Wettbewerb berechtigen.

Weitere entscheidende Faktoren sind dabei die Abschlusstabelle der Bundesliga und der Ausgang des DFB-Pokalfinals am 30. Mai im Berliner Olympiastadion.

Dabei gibt es zwei wichtige Änderungen in den UEFA-Regularien: Zum einen ist ab der kommenden Saison der Europa-League-Sieger für die Champions League qualifiziert. Außerdem rückt bei einer Europapokal-Qualifikation des Pokalsiegers über die Liga nicht mehr der unterlegene Pokalfinalist nach, sondern der nächstplatzierte Verein in der Bundesligatabelle.

Gerade bei Borussia Dortmund werden sie den weiteren Verlauf der europäischen Saison und des DFB-Pokals interessiert verfolgen. Schließlich könnte Platz 7 in der Bundesliga genügen, um sich für die Europa League zu qualifizieren. Den belegt derzeit 1899 Hoffenheim. Mit lediglich vier Punkten Rückstand dahinter: der BVB.

SPORT1 überträgt ab der kommenden Saison die Europa League live und exklusiv im Free-TV. Dortmund könnte dann dabei sein. Wir erklären, wer sich wann wie für die kommende Europapokal-Saison qualifiziert:

CHAMPIONS LEAGUE

  • Der Normalfall

Die Teams auf den Plätzen eins bis drei qualifizieren sich direkt für die Gruppenphase der Champions League, der Vierte muss in die Qualifikation zur Königsklasse.

Dieser Fall tritt auch dann ein, wenn ein deutsches Team die Champions League gewinnt oder Wolfsburg in der Europa League triumphiert und dieselbe Mannschaft in der Bundesliga unter den ersten Drei landet.

Sollte Wolfsburg die Europa League gewinnen, in der Bundesliga Platz vier belegen und kein deutsches Team die Champions League gewinnen, müsste der VfL dann auch in die Qualifikation.

  • Der bessere, aber unwahrscheinliche Fall

Die ersten Drei der Bundesliga starten in der Gruppenphase, dazu erhält Wolfsburg als Europa-League-Sieger einen weiteren direkten Startplatz für die Königsklasse.

Dieses Szenario tritt nur ein, falls die Wölfe tatsächlich die Europa League gewinnen, gleichzeitig in der Bundesliga Platz vier belegen und ein deutsches Team die Champions League gewinnt. Dann darf Wolfsburg ebenfalls direkt in der Gruppenphase ran.

  • Der bessere, und wahrscheinlichere Fall

Deutschland erhält vier direkte Startplätze für die Champions-League-Gruppenphase.

Gewinnt ein deutsches Team die Champions League und wird in der Liga Vierter, ist es ebenfalls direkt für die Gruppenphase qualifiziert. Vier direkte Startplätze gibt es auch dann, wenn ein deutscher Champions-League-Sieger gleichzeitig in der Liga maximal Platz fünf belegt.

In diesem Fall schaut allerdings der Bundesliga-Vierte in die Röhre - dieser darf dann nur in der Europa League ran.

  • Der Idealfall

Deutschland bekommt die Möglichkeit, mit fünf Teams in der Königsklasse vertreten zu sein.

Gewinnt Wolfsburg die Europa League und fällt in der Bundesliga noch hinter die ersten sechs Plätze zurück, dürfen die ersten Drei der Tabelle direkt in der Champions League ran, der Vierte spielt in der Qualifikation. Zusätzlich dazu qualifiziert sich auch der VfL für die Königsklasse.

Gewinnt gleichzeitig eine deutsche Mannschaft die Champions League, darf Wolfsburg sogar direkt in der Gruppenphase ran, ansonsten geht es für die Wölfe in der Quali los.

EUROPA LEAGUE

  • Der Normalfall

DFB-Pokalsieger und Bundesliga-Fünfter sind in der Gruppenphase der Europa League dabei, der Tabellensechste muss zwei Qualifikationsrunden überstehen.

Dieser Fall tritt ein, wenn der Pokalsieger in der Bundesliga maximal Siebter wird oder Arminia Bielefeld den DFB-Pokal gewinnt. Außerdem, wenn Wolfsburg die Europa League gewinnen sollte und in der Bundesliga entweder einen der ersten vier oder keinen der ersten sechs Plätze belegt.

  • Der wahrscheinliche Fall

Der Fünfte und Sechste der Bundesliga-Abschlusstabelle sind für die Gruppenphase qualifiziert, der Siebte muss zwei Qualifikationsrunden überstehen.

Die Hoffnungen der Teams im Mittelfeld der Bundesliga, beispielsweise von Borussia Dortmund, sind groß, dass am Ende der Saison auch Platz sieben zur Teilnahme am Europapokal berechtigt. Zu Recht. Sollte der Pokalsieger unter den ersten sechs Mannschaften der Tabelle landen, darf der Siebte in der Europa-League-Qualifikation ran. Da mit dem FC Bayern, Wolfsburg, Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen die derzeit auf den ersten vier Plätzen der Tabelle liegenden Mannschaften im Viertelfinale des DFB-Pokals stehen, ist dieses Szenario greifbar.

Es tritt ebenfalls ein, wenn Wolfsburg sowohl den DFB-Pokal als auch die Europa League gewinnt.

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