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Alemannia Aachen v FSV Frankfurt   - 2. Bundesliga
Der Tivoli bietet insgesamt 32.960 Plätze © Getty Images

Der frühere Bundesligist Alemannia Aachen ist nicht mehr Eigentümer des Stadions, das vor gut zwei Jahren großen Anteil am Gang des Klubs ins Insolvenzverfahren hatte.

Wie die Stadt Aachen am Mittwoch mitteilte, übernahm sie für den symbolischen Preis von einem Euro den Tivoli und muss nun den jährlichen Unterhalt des Stadions aufbringen.

Viertligist Alemannia kann das 31.900 Zuschauer fassende Stadion, das 2009 erbaut wurde, weiter nutzen.

"Das ist das glückliche Ende eines langen Prozesses", sagte der zuständige Dezernent Lothar Barth. Der Klub leistet nun Mietzahlungen an die Aachener Stadion Beteiligungs GmbH.

Nach Aufstiegen in die dritte und zweite Liga würde demnach eine "liga-angemessene sechsstellige Staffelmiete" gezahlt werden, ab der zweiten Spielzeit in der zweiten Liga käme eine siebenstellige Miete auf die Alemannia zu.

"Wir werden das Stadion vermarkten, indem wir viele Räume herrichten und vermieten", sagte Barth. So soll etwa die Aachener Spielbank für die Zeit des Kurhaus-Umbaus ins Stadion einziehen, auch mit weiteren potenziellen Mietern liefen "gute Gespräche".

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