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FBL-WC-2018-COL-CHI
Arturo Vidal verletzt sich in der WM-Quali mit Chile © Getty Images

Arturo Vidal muss beim Spiel zwischen Chile und Kolumbien verletzt abtransportiert werden. Der Bayern-Star will aber bereits am kommenden Dienstag wieder spielen.

Weder ein Sieger noch ein Tor beim WM-Qualifikationsspiel zwischen Kolumbien und Chile, dafür viele verletzungsbedingte Auswechslungen - auch ein Profi des FC Bayern ist betroffen.

Mittelfeld-Star Arturo Vidal musste in der Nachspielzeit mit einer Trage vom Platz gebracht werden. Der 29-Jährige hatte sich in einem zunächst harmlos erscheinenden Zweikampf an den Adduktoren verletzt und konnte daraufhin nicht mehr aufstehen. 

Wenig später gab Vidal aber Entwarnung: "Ich werde gegen Uruguay spielen, egal was ist, ich werde spielen. Wir brauchen diese drei Punkte."

Am Morgen nach der Partie in Kolumbien ließen auch Aussagen des Trainerstab der "Seleccion Chilena" darauf schließen, dass Vidal im nächsten Qualifikationsspiel am Dienstag gegen Uruguay mitwirken kann.

"Im Fall von Arturo ist die Lage beruhigend. Wir hoffen, dass er sich schnell erholen wird", teilte ein Vertreter des Verbands emol.com mit.

Aranguiz und Bravo ebenfalls verletzt

Auch Bayer Leverkusens Profi Charles Aranguiz und Pep Guardiolas Stammtorwart bei Manchester City, Claudio Bravo, mussten im Laufe der zweiten Halbzeit ausgewechselt werden.

Aranguiz plagten muskuläre Probleme, Bravo verletzte sich am Knie. Für Letzteren könnte es eng werden mit einem Einsatz gegen Uruguay.

Aufgrund der zahlreichen Unterbrechungen ließ Referee Wilton Pereira Sampaio satte neun Minuten nachspielen.

Für Chile wird's eng

Mit dem Remis droht "La Roja" in den Eliminatorias der Verlust des fünften Platzes, der zumindest zur Teilnahme an den Playoffs gegen einen Ozeanienvertreter berechtigt.

Gegen Kolumbien begann Chile mit drei Bundesliga-Legionären: Bayerns Vidal, Leverkusens Aranguiz und Hoffenheims Eduardo Vargas. Miiko Albornoz von Zweitligist Hannover 96 saß 90 Minuten auf der Bank.

In einer schwachen Begegnung hatte Chile am Ende Glück, zumindest einen Punkt mitzunehmen. Mit 17 Zählern liegt das Team von Juan Antonio Pizzi aber weiter hinter den Kolumbianern (18).

Die besten vier Mannschaften lösen Direkttickets zur WM-Endrunde 2018 in Russland.

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