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London - Nach Chelsea verabschiedet sich ein weiterer Großer aus dem FA Cup. Arsenal unterliegt Aufsteiger Watford in einem hoch spannenden Schlagabtausch vor heimischer Kulisse.

Der Traum von der erfolgreichen Titelverteidigung im FA Cup ist für den Rekordsieger FC Arsenal im Viertelfinale geplatzt.

Aufsteiger knockt Gunners aus

Mit den Weltmeistern Per Mertesacker und Mesut Özil in der Startelf kassierten die Londoner gegen den FC Watford eine 1:2 (0:0)-Heimniederlage und verpassten den Sprung in die Runde der letzten Vier.

Odion Ighalo (50.) und Adlene Guedioura (64.) sorgten für das überraschende Aus des zwölfmaligen Pokalsiegers gegen den Premier-League-Aufsteiger, der in der Liga elf Plätze hinter Arsenal Rang 14 belegt.

Arsenal v Watford - The Emirates FA Cup Sixth Round
Die Spieler des FC Watford feiern das Weiterkommen © Getty Images

Der von Özil vorbereitete Anschlusstreffer des eingewechselten Danny Welbeck (88.) war in einer hoch spannenden Schlussoffensive nicht mehr genug für die Gunners, die den FA Cup zuletzt zweimal in Folge gewonnen hatten.

Favoritensterben geht weiter

Bereits am Samstag hatte der gefallene Meister FC Chelsea die letzte Titelchance in dieser Saison verspielt. Drei Tage nach dem Aus in der Champions League gegen Paris St. Germain scheiterten die Blues auch im FA Cup, beim Ligarivalen FC Everton setzte es ein 0:2 (0:0).1

Ein später Doppelpack des Belgiers Romelu Lukaku (77./82.) brachte Everton den Einzug ins Halbfinale. Chelseas Diego Costa (84.) und Evertons Gareth Barry (87.) wurden in der Schlussphase mit Gelb-Roten Karten des Feldes verwiesen.

Der älteste Pokal-Wettbewerb der Welt war für Chelsea zugleich wohl die letzte Hoffnung auf die erneute Qualifikation für den Europa-Pokal. Die Mannschaft von Trainer Guus Hiddink belegt in der Premier League nur den zehnten Platz.

ManUnited trifft auf West Ham

Am späteren Sonntag (17.00 Uhr) kämpft Manchester United um DFB-Kapitän Bastian Schweinsteiger gegen West Ham United um das letzte Ticket für die Vorschlussrunde, für die sich Crystal Palace (2:0 beim FC Reading) bereits qualifiziert hatte.

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