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Manchester United v Arsenal - Premier League
Jose Mourinho und Arsene Wenger werden wohl keine besten Freunde mehr © Getty Images

Jose Mourinho legt nach seiner Attacke auf der Pressekonferenz am Samstag gegen Arsene Wenger nach. Auch die Presse in England bekommt ihr Fett vom United-Trainer weg.

Jose Mourinho lässt nach dem 1:1 zwischen Manchester United und dem FC Arsenal am Wochenende nicht locker und hat zur nächsten verbalen Attacke gegen Arsenals Trainer Arsene Wenger ausgeholt.

Bereits auf der Pressekonferenz nach dem Spiel griff der Portugiese seinen Dauerrivalen Wenger hart an, während des Handschlags vor der Partie vermieden es beide Trainer, sich in die Augen zu schauen.

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Nun legte Mourinho bei ESPN Brasil nach´. "Ich habe schon auf der Pressekonferenz gesagt, dass der Arsenal-Manager in 14 Jahren keine Meisterschaft gewonnen hat und ich nur in den letzten 18 Monaten", erklärte der Portugiese.

Dabei liegt er aber nicht ganz richtig - Arsenal hat tatsächlich im Jahr 2004, also vor genau 12 Jahren, seinen letzten Premier-League-Titel einfahren können.

"Alle fragen nur nach mir"

Dennoch legte Mourinho in Richtung Wenger nach: "Er hat es in 14 Jahren nicht geschafft, ein Meisterschafts-Team zu formen. Ich dagegen bin erst seit vier Monaten hier", so der 53-Jährige. "Und dennoch fragt jeder nur nach mir und nicht nach den anderen."

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Den passenden Grund für die angebliche Fokussierung der Medien auf seine Person lieferte Mourinho gleich mit. "Es muss wegen der Karriere sein, die ich hingelegt habe", sagte der Portugiese. "Weil ich zu den Klubs gekommen bin und immer gleich gewonnen habe."

Doch die Premier League sei "ein extrem schwieriger Wettbewerb, mit exzellenten Spielern und Trainern." Daher sei die Realität dieses Mal in Manchester eine ganz andere, so der exzentrische Trainer weiter.

Mourinho: Presse will keine Stabilität

Momentan liegt Manchester United in der Liga sechs Punkten hinter dem FC Arsenal und sogar neun Zähler hinter Spitzenreiter Chelsea.

Daher brauche United derzeit vor allem Stabilität, kündigte Mourinho an. "Eine Stabilität, die mir der Klub gibt, die mir die Fans geben, aber die die Presse nicht sehr gut akzeptiert", wie Mourinho es ausdrückte. 

United spielt am Donnerstag (ab 21.05 Uhr im LIVETICKER, Highlights ab 23 Uhr im TV auf SPORT1) in der UEFA Europa League gegen Feyenoord Rotterdam. Es liegt an Mourinhos Team, eine weitere Niederlage wie im Hinspiel (1:0 für Feyenoord) und damit sogar ein eventuelles vorzeitiges Ausscheiden zu verhindern.

Der 5. Spieltag der UEFA Europa League mit AS St. Etienne gegen den FSV Mainz am 24. November ab 19 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 - zudem gibt es ab 23 Uhr die Highlights der weiteren Partien, u.a. mit Manchester United gegen Feyenoord Rotterdam und FC Schalke 04 gegen OGC Nizza

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