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Diego Simeone
Diego Simeone und Atletico Madrid nehmen die Transfersperre der FIFA nicht kampflos zur Kenntnis © Getty Images

Madrid - Nur wenige Stunden nach der von der FIFA verhängten Transfersperre kündigen beide Vereine aus Madrid an, Einspruch gegen die Strafe einzulegen.

Atletico und Real Madrid lassen das von der FIFA verhängte Transferverbot für die nächsten beiden Wechselperioden nicht auf sich sitzen.

Beide Vereine wiesen die Vorwürfe vehement zurück und kündigten an, gegen die Verbote in Berufung zu gehen.

"Wir sind mit dem Entschluss der Disziplinarkommission des Weltfußballverbands nicht einverstanden und werden das uns zugesandten Papiere gründlich studieren, um Berufung einzulegen", teilte Atletico am Donnerstagmittag auf seiner Website mit.

Der spanische Ligaverband stellte sich in einem Statement hinter die beiden Großklubs und nannte die Sanktion "unverhältnismäßig gemessen am Verhalten der Vereine und den Umständen".

Ferner fügte die Liga an, dass die FIFA mit der Sperre "keineswegs die Kleinen" schütze.

Grund für die drastischen Strafen seien laut FIFA diverse Verstöße gegen die Transferbestimmungen bei minderjährigen Spielern.

Das Verbot bezieht sich auf den gesamten Verein - ausgenommen die Beach-, Futsal sowie Frauen-Abteilungen - beinhaltet jedoch nicht die Abgabe von Spielern.

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