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Cristiano Ronaldo begründet Real Madrids Krise auch mit den Abgängen von Alvaro Morata, James Rodriguez und Pepe. Sein Mitspieler Sergio Ramos widerspricht ihm.

Kapitän Sergio Ramos von Real Madrid hat der Ansicht seines Mitspielers Cristiano Ronaldo widersprochen, die Abgänge von drei Stars hätten den Champions-League-Sieger geschwächt.

"Ich teile die Meinung von Cristiano nicht. Sie erscheint mir opportunistisch. Unsere Mannschaft ist nicht weniger stark als letzte Saison", sagte Ramos dem Radiosender Cadena Ser.

Ronaldo hatte nach der empfindlichen 1:3-Niederlage bei Tottenham Hotspur in der Champions League die Transferpolitik der Königlichen kritisiert und erklärt, dass sich das Fehlen der Offensiv-Stars Alvaro Morata (jetzt FC Chelsea) und James Rodriguez (FC Bayern) sowie Defensiv-Routinier Pepe (Besiktas Istanbul) bemerkbar mache.

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"All die Spieler, die uns diesen Sommer verlassen haben, haben uns stärker gemacht. Wir haben jetzt viele junge Spieler. Sie sind unsere Zukunft, aber sie sind eben noch sehr jung, und manchmal ist Erfahrung eminent wichtig", sagte Ronaldo.

Ramos lehnt diese Haltung ab. "Als wir im Sommer die beiden Supercups gewonnen haben, hat niemand über die Abgänge gesprochen. Ich vermisse niemanden", gab der Abwehrchef zu verstehen.

Ramos heizt Gerüchte um Neymar an

Dennoch hätte der Routinier nichts gegen Verstärkungen einzuwenden.

Angesprochen auf eine mögliche Verpflichtung von Neymar, heizte Ramos die Spekulationen um den Superstar von Paris Saint-Germain an: "Ich würde ihn ohne jeden Zweifel holen. Er ist einer der Besten der Welt und die sind bei uns immer willkommen. Er ist ein Spieler, der den Unterschied ausmacht und kann auch gerne schon im Winter kommen."

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Mehrere französische Medien berichten derzeit von einem Zerwürfnis zwischen Neymar und seinem Trainer Unai Emery.

Spaniens Sportpresse bringt den Brasilianer deshalb erneut mit den Madrilenen in Verbindung. Vor Neymars Wechsel zum FC Barcelona im Sommer 2013 hatte Reals Präsident Florentino Perez bereits versucht, den Ausnahmekönner zu verpflichten. 

Angeblich soll er nun darauf abzielen, Neymar spätestens bis 2021 von einem Wechsel in die spanische Hauptstadt zu überzeugen.

"Es ist natürlich einfacher, Neymar aus Paris statt aus Barcelona zu holen", sagte Ramos lachend.

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