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Sebastian Rudy (l.) wechselt im Sommer zum FC Bayern München © Getty Images

München - Sebastian Rudy spricht über einen anstehenden Transfer. Zlatan Ibrahimovic scheint sich gegen eine Vertragsverlängerung zu entscheiden. Der SPORT1-Transferticker.

Das Transferfenster ist in Europas Top-Ligen geschlossen, die Gerüchteküche brodelt aber natürlich auch nach dem 31. Januar weiter. Der SPORT1-Ticker:

Die Top-Meldungen des Tages:

  • Rudy spricht über Bayern-Wechsel (12.11 Uhr)
  • Modeste mit Versprechen für Köln (8.30 Uhr)
  • United? Ibra hat wohl andere Pläne (23.08 Uhr)

+++ 16.10 Uhr: Fabregas begehrt in Italien und England +++

Der AC Mailand überlegt sich im Sommer 31 Millionen Euro für Cesc Fabregas vom FC Chelsea zu bieten, das berichtet die englische Zeitung Telegraph.

Unter Antonio Conte sitzt der Mittelfeldspieler häufig auf der Bank, weigerte sich aber, im Winter zu wechseln. Trotzdem will Milan versuchen den 29-Jährigen nach Italien zu locken.

Chelsea hatte 2014 die gleiche Summe für Fabregas bezahlt, die der AC Mailand jetzt bietet. Aber die Italiener könnten Konkurrenz bekommen. Jose Mourinho, Trainer bei Manchester United, soll ein großer Fans von Fabregas sein.

+++ 16.01 Uhr: United holt Gundogan +++

Manchester United hat das walisische Top-Talent Levent Gundogan verpflichtet. Der 14-Jährige überzeugte die Reds-Trainer nach einem sechswöchigen Probetraining.

Der Mittelfeldspieler fiel Manchester United erstmals bei einem Freundschaftsspiel der Jugendmannschaft gegen eine Auswahl von Nordwales auf, als der Spieler Connah's Quay Nomads alle vier Tore für seine Mannschaft erzielte.

+++ 15:37 Uhr: Flüchtet Bonucci zu den Galaktischen? +++

Innenverteidiger Leonardo Bonucci von Juventus Turin machte zuletzt Schlagzeilen durch seine Kader-Suspendierung. Er fehlte im CL-Duell gegen Porto nach einem Wortgefecht mit Trainer Massimiliano Allegri. Worum es genau ging, wurde nicht bekannt.

Nun bereitet Real Madrid laut Gazzetta dello Sport ein Angebot in Höhe von rund 60 Millionen Euro für den 29-Jährigen vor, spekuliert augenscheinlich auf eine tiefgreifende Störung in der Beziehung zwischen Trainer und Spieler.

Ob diese überhaupt existiert und ob Bonucci den Verein überhaupt verlassen würde, ist nicht klar. Der italienische Nationalspieler verlängerte erst im Dezember 2016 seinen Vertrag bis 2021.

Sollte ein Vereinswechsel zu einem Top-Klub für den 29-Jährigen in Frage kommen, darf er aber aufgrund seines Alters nicht zu lange warten. Ein Angebot der "Galaktischen" kommt selten zweimal.

+++ 15.28 Uhr: Wenger schlägt Mega-Angebot aus +++

Arsene Wenger vom FC Arsenal hat ein Angebot aus China über jährlich 35 Millionen Euro ausgeschlagen, berichtet die englische Zeitung Mirror.

Der 67-Jährige will in der kommenden Saison definitiv als Trainer arbeiten, zögert aber noch, seinen im Sommer auslaufenden Vertrag mit dem FC Arsenal um zwei Jahre zu verlängern.

Die Chinesen wollten Wenger deswegen damit locken, ihn zum bestbezahlten Trainer im Weltfußball zu machen.

Doch China scheint keine Option für den Franzosen zu sein, obwohl er mit einem Wechsel doppelt so viel wie Pep Guardiola bei Manchester City verdient hätte. 

Sutton United v Arsenal - The Emirates FA Cup Fifth Round
Arsene Wenger lässt seine Zukunft beim FC Arsenal offen © Getty Images

+++ 15.20 Uhr: Conte will angeblich zurück nach Italien +++

Verlässt Antonio Conte im Sommer den FC Chelsea bereits wieder? Laut der Zeitung La Repubblica soll der Trainer eine Rückkehr nach Italien anstreben, weil er unter Heimweh leidet.

Ziel soll Inter Mailand sein. Doch nicht nur die Sehnsucht nach seiner Heimat soll der Grund für eine Rückkehr sein.

Das angeblich schlechte Verhältnis mit Chelsea-Besitzer Roman Abramowitsch soll ein Faktor sein. Der Milliardär hat dem Italiener, dessen Vertrag noch bis 2019 läuft, angeblich mehrere Wünsche ausgeschlagen.

Im Sommer soll Abramowitsch nicht genug Geld für Transfers zur Verfügung stellen wollen. Und schon bei Contes Verpflichtung gewährte Abramowitsch dem Trainer nur drei statt sechs Assistenten.

Für einen Verbleib von Conte bei Chelsea spricht sein Erfolg. Die Blues führen die Tabelle der Premier League mit zehn Punkten vor Tottenham an.

+++ 15.19 Uhr: Ex-HSV-Profi in Schottland entlassen +++

Der schottische Erstligist FC Motherwell hat den früheren Bundesliga-Profi des Hamburger SV, Mark McGhee, als Teammanager entlassen. Dies gab der Verein am Dienstag bekannt.

Motherwell hatte zuvor lediglich zwei der letzten 13 Ligaspiele gewonnen und liegt derzeit auf dem zehnten und drittletzten Rang. Am Samstag hatte das Team unter McGhee noch mit 1:5 gegen den FC Dundee verloren.

McGhee stand in der Saison 1984/1985 als Spieler beim HSV in der Bundesliga unter Vertrag und erzielte in 30 Spielen sieben Tore. Als Teammanager war er vorher unter anderem bei Leicester City und dem FC Aberdeen tätig gewesen. Seit 2013 ist McGhee zudem Co-Trainer der schottischen Nationalmannschaft.

+++ 15:15 Uhr: Koeman buhlt um Rooney +++

Erst kürzlich dementierte Wayne Rooney Gerüchte um einen China-Wechsel, jetzt gibt es schon wieder Rumoren um den Star von Manchester United.

Everton-Coach Ronald Koeman macht dem 31-Jährigen Avancen. "Was am Ende der Saison passiert? Ich weiß es nicht, aber meiner Meinung nach ist er einer der Spieler, die Everton noch besser machen können", ließ Koeman Sky Sport wissen.

Rooney, eigentlich Mannschaftskapitän von United, war zuletzt nur noch Ersatz. Im League-Cup-Finale gegen Southampton durfte er gar nicht den Rasen betreten. Koeman hofft deshalb auf einen Meinungsumschwung bei Rooney, der sich bisher nicht zu einem Wechsel überwinden konnte. "Es geht darum, was der Spieler will, was Manchester United braucht - und in dieses Projekt sind wir nicht involviert", blieb er defensiv.

Eine Rückkehr Rooneys zu Everton käme einem Märchen gleich und würde seine Karriere abrunden. Seine erste Schritte im Profi-Fußball machte er nämlich an der Merseyside, schoss schon als 18-Jähriger durch die Decke. Nach der EM 2004 erfolgte der Wechsel zu United, dessen Rekordtorschütze er seit Januar dieses Jahres ist.

Seine Reservistenrolle frustrierte den 31-Jährigen aber zuletzt. "Er hat noch zwei, drei Jahre vor sich, die er auf hohem Level spielen kann", machte der Everton-Coach Rooney Mut. Am liebsten würde Koeman ihn in diesen Jahren im Goodison Park sehen.

+++ 13.58 Uhr: Neuer Kandidat bei Barca? +++

Wird ein ehemaliger Schüler von Johan Cruyff der neue Trainer des FC Barcelona? Der Vertrag des aktuellen Barca-Trainer Luis Enrique endet im Sommer, spanische Medien spekulieren deswegen über mögliche Nachfolger.

Neuester Kandidat ist der ehemalige Barca-Spieler Ronald Koeman, der unter Cruyff Anfang der 90er Jahre für die Katalanen spielte.

Derzeit trainiert der Niederländer den FC Everton, ist bis 2019 gebunden. Barcelona müsste also eine Ablöse bezahlen, um ihn ins Camp Nou zu bringen. Laut der Zeitung Mundo Deportivo hat der 53-Jährige eine Ausstiegsklausel über acht Millionen Euro.

Koeman hat Erfahrung in Spanien: Er leitete bereits den FC Valencia.

Auch andere Kandidaten wie Laurent Blanc oder Jorge Sampaoli wurden als mögliche Nachfolger gehandelt.

+++ 13.34 Uhr: Aue sucht neuen Trainer +++

Pawel Dotchev ist als Trainer des abstiegsbedrohten Zweitligisten Erzgebirge Aue zurückgetreten. Das bestätigten der Bulgare und Vereinspräsident Helge Leonhardt auf einer gemeinsamen Pressekonferenz am Dienstagnachmittag, zwei Tage nach der klaren 1:4-Niederlage im Sachsenderby gegen Dynamo Dresden.

"Es war eine schwierige Entscheidung, weil mir das alles hier viel bedeutet", sagte Dotchev, der mit Aue im vergangenen Jahr den Sprung in die 2. Liga geschafft hatte: "Die Entscheidung hat viel Kraft gekostet, aber sie muss so gemacht werden. Es geht nicht um die Person Pawel Dotchev, sondern um den Verein. Vielleicht kann eine neue Person neue Impulse geben." Der Aufsteiger steht mit 18 Punkten am Tabellenende der 2. Liga. Aus den letzten 13 Spielen gelang dem Team nur ein Sieg.

"Du bist ein Ehrenmann und hast Würde und Charakter gezeigt", sagte Leonhardt: "Er verlässt den Verein durch die Vordertür." Es gebe, so Leonhardt "keinen Plan B". Zunächst wird die Mannschaft von den Co-Trainern Robin Lenk, Max Urwantschky und Werner Schoupa betreut.

FC St. Pauli v FC Erzgebirge Aue - Second Bundesliga
Pawel Dotschew ist als Trainer von Erzgebirge Aue zurückgetreten © Getty Images

+++ 12.11 Uhr: Rudy spricht über seinen Wechsel zu Bayern +++

Sebastian Rudy hat verraten, warum er im kommenden Sommer von der TSG Hoffenheim zum FC Bayern München wechselt.

"Ich würde den Schritt ja nicht wagen, wenn ich nicht davon überzeugt wäre, mich durchzusetzen", sagte der Hoffenheim-Mittelfeldspieler bei bundesliga.de. "Ich denke, dass noch viel mehr in mir steckt, ich will meine Grenzen ausloten."

Dass sein Transfer nach München schon länger feststeht, sieht der 27-Jährige positiv.

"Ich finde es gut, dass der Wechsel so früh feststeht, weil nun nicht mehr so viel geredet wird und ich mich auf das Wesentliche konzentrieren kann", sagte Rudy.

"Für mich persönlich ist das auch von Vorteil, so ein Wechsel geschieht nicht von heute auf morgen. Der komplette Fokus liegt jetzt auf den verbleibenden Spielen mit der TSG, die ich so gut wie möglich abschließen möchte."

Neben Rudy wechselt auch Mitspieler Niklas Süle zum FC Bayern. Das kam aber auch für Rudy überraschend. "Dass auch Niklas nach München wechselt, habe ich erst kurz vor meiner Unterschrift erfahren", sagte Rudy.

+++ 8.30 Uhr: Modestes Versprechen an Köln +++

Die Fans des 1. FC Köln hatten am Rosenmontag viel zu feiern. Zum einen den Karneval, der wohl wichtigsten Jahreszeit in der Stadt.

Zum anderen gab FC-Stürmer Anthony Modeste auch noch ein Versprechen ab. Via Twitter verkündete der Franzose: "Ich bleib in Köln." Zuletzt musste sich der Verein Sorgen machen, dass der 28-Jährige einem Mega-Angebot aus China folgt.

Den Spekulationen machte der Angreifer zur Freude der Fans ein Ende. Den Eintrag kommentierten viele Nutzer mit Dankesbotschaften.

Ob Modeste sich bei seinem Tweet von der Karnevalsstimmung hat anstecken lassen, ist nicht bekannt

Montag, 27. Februar:

+++ 23.08 Uhr: United? Ibra hat wohl andere Pläne ++

Das Bitten und Flehen von United-Coach Jose Mourinho stößt bei Zlatan Ibrahimovic offenbar auf taube Ohren. Der schwedische Superstar denkt aktuell gar nicht daran, seinen auslaufenden Vertrag bei den Red Devils zu verlängern.

"Wir werden sehen, was passiert", wird "Ibra" im Mirror zitiert. "Wir haben noch zwei Monate bis zum Saisonende. Meine Kinder wollten vor einem Jahr, dass ich für United spiele. Dann rief auch noch Jose an, also bin ich hierher gewechselt.

Nun wolle er aber das Heft des Handelns selbst in die Hand nehmen: "Dieses Mal bin ich der Boss!" Und das könnte für United ein schlechtes Zeichen sein: Weil er in der kommenden Saison unbedingt in der Champions League spielen will, zögert Ibrahimovic mit der Verlängerung. United liegt derzeit in der Premier League nur auf Platz sechs.

Der 35 Jahre alte Stürmer hatte am Sonntag beim 3:2-Sieg gegen Southampton mit einem Doppelpack für den Titel im League Cup gesorgt.

+++ 16.05 Uhr: Rolle rückwärts bei Khedira +++

Noch im Winter galt Rani Khedira als Verkaufskandidat bei RB Leipzig. Der Sechser hat sich mittlerweile jedoch zur verlässlichen Alternative entwickelt und so auch seine Perspektive verbessert.

"Das ist auch eine Frage, die mit der Einschätzung des Spielers selbst zu zun hat", sagte Sportdirektor Ralf Rangnick zur offenen Zukunft des 23-Jährigen im kicker. "Wie er sich mit der Rolle, die sich zuletzt verbessert hat, identifizieren möchte, oder ob er mehr spielen möchte. Wir haben darüber jetzt noch nicht konkret gesprochen."

Khediras Vertrag bei RB läuft aus, in dieser Saison kam er sechsmal zum Einsatz.

"Rani ist sehr verlässlich und ein sehr intelligenter Spieler", lobte Trainer Ralph Hasenhüttl.

+++ 15.33 Uhr: China-Klub sagt Falcao ab +++

Verkehrte Rollenverteilung in China: Dieses Mal hat nicht ein Spieler wenig Lust auf einen Wechsel nach Fernost, sondern der Klub kein Interesse an einem Spieler.

Dabei handelt es sich um Monacos Falcao. Der Kolumbianer wurde wie auch Anthony Modeste und Mario Gomez von Tianjin Quanjian umworben, dieses Mal sagte aber der Klub ab.

"Vor nicht allzu langer Zeit kam Berater Jorge Mendes nach Dafeng, um uns zu treffen. Wir haben lange verhandelt und Falcao war kurz davor, den Vertrag zu unterschreiben", sagte Besitzer Shu Yuhui am Montag auf einer Pressekonferenz.

"Allerdings wurde der Deal von Fabio Cannavaro verhindert. Der hat uns später erzählt, dass Falcao nicht zu unserem Spielstil passen würde."

Der italienische Weltmeister trainiert den chinesischen Erstligisten. Am Warheitsgehalt der Aussage lässt sich bei Falcaos 16 Toren in 21 Ligue-1-Spielen aber zweifeln. Viel eher reagiert der Besitzer wohl frustriert, weil er seine Wunschspieler nicht bekommen hat.

+++ 15.09 Uhr: Werner erklärt Karriereplan +++

Timo Werner hat mit seinem Wechsel zu RB Leipzig wohl alles richtig gemacht: Der Stürmer ist mit 13 Toren bester deutscher Torjäger in der Bundesliga und steht auf dem Sprung in die Nationalmannschaft.

"Vor einem halben Jahr war ich froh, wenn ich bei RB Stammspieler werde. Jetzt spielen wir eine Super-Saison. Wir alle wissen, was wir hier haben und wo es mit dem Klub hingegen kann", sagte der 20-Jährige dem kicker.

Ein Wechsel zu einem Topklub wie dem FC Bayern sieht sein Karriereplan offenbar nicht vor. "Es ist klasse, bei RB Leipzig zu spielen", sagte Werner. Sein Teamkollege Emil Forsberg habe "nicht umsonst gerade bis 2022 verlängert."

Werner selbst steht noch bis 2020 beim Tabellenzweiten unter Vertrag.

+++ 14.08 Uhr: Pereira sagt Leicester ab +++

Leicester City schaut sich auf der Suche nach einem Nachfolger für Claudio Ranieri auch in Deutschland um. Laut eines Berichts der englischen Zeitung Telegraph hat der Premier-League-Meister bei Vitor Pereira von 1860 München angefragt.

Der Portugiese soll den "Foxes" aber abgesagt haben, weil er den Saisonverlauf abwarten will. Dem Bericht zufolge hat Leicester seine Hoffnungen auf eine Verpflichtung dennoch nicht komplett aufgegeben.

Pereira wurde in der Vergangenheit bereits mit englischen Vereinen wie Southampton und Everton in Verbindung gebracht. Bei Leicester soll derweil auch Guus Hiddink ein Kandidat auf die Ranieri-Nachfolge sein.

+++ 14.00 Uhr: Jonker bringt Ljungberg nach Wolfsburg +++

Nach der Entlassung von Valerien Ismael soll Andries Jonker den VfL Wolfsburg vor dem Abstieg retten.

Der Niederländer, zuletzt beim FC Arsenal als Nachwuchschef unter Vertrag, unterschreibt einen Vertrag bis 2018 bei den "Wölfen".

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Jonker bringt zwei Co-Trainer mit: Neben Uwe Speidel kommt überraschend auch Freddie Ljungberg, der bei den "Gunners" von 1999 bis 2007 spielte und zur Legende wurde, nach Wolfsburg.

Bei der Antritts-Pressekonferenz erklärte Jonker zudem, dass Mario Gomez keinen Freibrief für die Startelf bekomme. Nach seinem Ex-Spieler beim FC Bayern befragt sagte der neue VfL-Trainer: "Alles fangen bei Null an, das gilt auch für Mario. Jeder muss seine Chance nutzen und schauen, dass sie am Samstag spielen dürfen."

+++ 12.18 Uhr: Wiedwald winkt neuer Vertrag +++

Felix Wiedwald hat sich bei Werder Bremen zurückgemeldet und den Platz als Nummer eins von Jaroslav Drobny erobert. Mit starken Leistungen führte der 26-Jährige die Norddeutschen zuletzt zu Siegen über Mainz und Wolfsburg.

Wie die Bild berichtet, darf sich Wiedwald bald über einen neuen Vertrag freuen: Kommt der Torwart noch sechsmal für Bremen zum Einsatz, verlängert sich sein auslaufender Vertrag automatisch um ein Jahr bis 2018.

+++ 11.00 Uhr: Fabregas schließt China-Wechsel aus +++

Cesc Fabregas kann sich einen Wechsel in die chinesische Super League nicht vorstellen. "China? Ich bin 29", sagte der Spanier vom FC Chelsea nach dem 3:1-Sieg über Swansea City.

Der Mittelfeldspieler kommt beim englischen Tabellenführer nur selten in der Startelf zum Zug, in den vergangenen Monaten gab es immer wieder Spekulationen um einen Abgang.

"Natürlich denke ich über Chelsea nach. Bis zu dem Tag, an dem mir Chelsea erzählt, sie wollen mich nicht mehr - und das kann jedem passieren. Dann muss man weiterziehen", erklärte Fabregas. "Wenn mein Gehirn mir sagt, du packst es nicht mehr, dann werde ich gehen, wahrscheinlich weg aus Europa. Aber im Moment geht es nur um Chelsea und was ich hier leiste."

Der 110-malige Nationalspieler steht noch bis 2019 bei den Blues unter Vertrag.

+++ 10.36 Uhr: Keita bald teuerster RB-Spieler? +++

RB Leipzig will den erst im Sommer verpflichteten Naby Keita langfristig halten. Der 22-Jährige soll seinen bis 2020 laufenden Vertrag verlängern, Gehaltssteigerung inklusive.

"Wir sind bereits in Gesprächen und können uns vorstellen, ähnlich wie bei Emil Forsberg, den Vertrag noch mal vorzeitig anzupassen und zu verlängern. Wir wollen den Entwicklungen der Spieler flankierend gerecht werden. Aber wir werden unsere Leitplanken deshalb nicht mit beiden Händen über Bord werfen", sagte Sportdirektor Ralf Rangnick der Bild.

Keitas Gehalt soll von 2,7 auf 4,5 Millionen Euro pro Jahr ansteigen, damit wäre er der Top-Verdiener des Tabellenzweiten.

Allerdings ist der Mittelfeldspieler begehrt: Offenbar haben Paris Saint-Germain, der FC Arsenal und auch Borussia Dortmund Interesse an Keita.

+++ 9.59 Uhr: Havertz ist Bayerns Topkandidat +++

Bei Transfergerüchten rund um Bayer Leverkusen und den FC Bayern wird immer wieder der Name Benjamin Henrichs genannt, nur will der Deutsche Meister diesen Spieler wirklich verpflichten?

Auf der Rechtsverteidiger-Position wird in der kommenden Spielzeit aller Voraussicht nach Joshua Kimmich spielen; als Backup dient Rafinha, der seinen Vertrag erst verlängerte.

Vielmehr steht nach SPORT1-Informationen ein ganz anderer Spieler auf der Wunschliste des Rekordmeisters ganz oben: Kai Havertz. Der 17-Jährige zählt als große Entdeckung in dieser Spielzeit, Lobeshymnen gibt es bereits en masse.

Sportchef Rudi Völler vergleicht ihn sogar schon mit Mesut Özil: "Im Moment schwebt Kai auf einer kleinen Wolke. Er erinnert mich vom Spieltypus her an Mesut Özil. Er hat dieses Selbstverständliche, den Ball zu streicheln, einfache Dinge in voller Gelassenheit vorzubereiten." Diese Worte äußerte Völler nach dem 3:1-Sieg in Augsburg, als Havertz zwei Assists gelangen.

Vertreten wird Havertz von der in Nürnberg ansässigen Agentur Spielerrat, die auch Serge Gnabry und Per Mertesacker unter Vertrag hat.

Havertz wechselte 2010 von Alemannia Aachen zu Bayer 04 Leverkusen. Damals wurde er von Michael Reschke, dem heutigen Technischen Direktor der Bayern, verpflichtet, der ein riesiger Fan von Havertz ist. Der 17-Jährige ist im offensiven Mittelfeld ebenso einsetzbar wie im zentralen Mittelfeld und auf der rechten Außenbahn.

+++ 9.49 Uhr: Hoffenheim verhandelt mit Trio +++

Die TSG Hoffeheim pokert um die Vertragsverlängerung von drei Profis.

Laut kicker sollen Mark Uth, Nadiem Amiri und Jeremy Toljan ihre bis 2018 laufenden Verträge möglichst verlängern.

Allerdings gibt es offenbar bei allen drei Spielern Interessenten aus dem In- und Ausland. Vor allem mit Uth gestalten sich die Verhandlungen schwierig, eine Einigung mit dem vor allem in England begehrten Stürmer ist nicht in Sicht.

+++ 8.48 Uhr: RB-Tormaschine geht nach China +++

Einen Tag vor dem Ende der Transferperiode in China hat Beijing Gouan noch einen Star-Einkauf verpflichtet:

Der Kapitän von Red Bull Salzburg, Jonathan Soriano, wechselt für zehn bis 15 Millionen Euro Ablöse ins Reich der Mitte. Dies gab der chinesische Topklub über das soziale Netzwerk Weibo bekannt.

Der 31-Jährige unterschrieb für zwei Jahre plus Option in Peking und soll acht Millionen Euro pro Jahr kassieren. Für Salzburg gelangen dem ehemaligen Barca-Stürmer unfassbare 172 Tore und 72 Vorlagen in 202 Spielen.

+++ 7.09 Uhr: Robben macht sich Gedanken über China +++

Arjen Robben macht sich im kicker-Interview Gedanken über seine sportliche Zunkunft nach dem Vertragsende beim FC Bayern München: "2018 ist alles möglich. Und ich habe gelernt: Du darfst in deiner Karriere nichts ausschließen."

Selbst mit Angeboten aus dem Reich der Mitte müsse man sich zumindest beschäftigen, erklärt der Niederländer: "In China ist so viel Geld im Umlauf, mit ihren Angeboten zwingen die Chinesen die Spieler, zumindest darüber nachzudenken."

Gleichzeitig stellt Robben jedoch klar: "Im Moment ist China überhaupt kein Thema für mich. Die Chance, dass ich nochmal nach China wechsle, ist minimal."

Geld sei für ihn ohnehin "nie ein Faktor" gewesen: "Vielleicht hatte ich deswegen diese Karriere. Ich habe mich immer nach sportlichen Gründen entschieden. So mache ich es bis zum Ende, Geld wird da keine Rolle spielen."

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