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München - Franck Ribery überzeugte Alex Ferguson bei Marseille nicht. Quanjian-Boss Yuhui Shu kündigt den nächsten Angriff auf Aubameyang an. Transferticker.

  • Ferguson wollte Ribery nicht (17.15 Uhr)
  • Real verlängert mit Juwel (16.29 Uhr)
  • Hoffenheim wollte Philipp (12.01 Uhr)

+++ 22.05 Uhr: Hat Frankfurt Hradeckys Nachfolger gefunden? +++

Weil der Vertrag von Lukas Hradecky im kommenden Sommer endet und der Eintracht-Keeper bisher keine Anstalten machte, den Kontrakt zu verlängern, sind die Hessen auf der Suche nach einem Nachfolger.

Laut Goal.com soll die Eintracht diesbezüglich schon recht weit sein. Bill Hamid vom MLS-Klub D.C United könnte ab der kommenden Saison den Frankfurter Kasten hüten. Der US-Keeper hat, genau wie Hradecky, nur noch eine Vertragslaufzeit bis Juni 2018. Dann wäre er ablösefrei.

+++ 17.08 Uhr: Darum wechselte Ribery nicht zu United +++

Franck Ribery steht seit 2007 beim FC Bayern unter Vertrag. Der Franzose wechselte damals von Olympique Marseille zu den Münchnern - und wurde zum Weltstar.

Diesen Wechsel hat der FCB indirekt offenbar auch Alex Ferguson zu verdanken. Denn wie ein enger Vertrauter erklärte, entschied sich  Ferguson im Jahr 2006 gegen eine Verpflichtung Riberys, weil dieser die United-Legende nicht überzeugte.

Alastair Campbell, der den Bereich Kommunikation und Strategie der britischen Regierung unter Tony Blair leitete und eine sehr gute Verbindung zu Blair-Unterstützer Ferguson hatte, berichtet davon in einem Buch, dessen Vorabdruck der Times vorliegt.

"Alex beobachtete Frank Ribery, den Außenspieler von Marseille. Doch er entschied sich bereits zur Pause, dass er nicht gut genug für United ist", wird Campbell zu der Partie zwischen den Bolton Wanderers und Marseille im Februar 2006 im UEFA Cup zitiert.

Ferguson trainierte von 1986 bis 2013 Manchester United und traf dabei viele gute Entscheidungen. Die gegen Ribery gehört nicht zu seinen besten.

+++ 16.29 Uhr: Real verlängert mit Juwel +++

Real Madrid hat den nächsten Spieler langfristig an den Verein gebunden. Nach den Vertragsverlängerungen von Isco, Marcelo, Karim Benzema und Dani Carvajal machten die Königlichen am Sonntag auch die Verlängerung mit Marcos Llorente offiziell.

Der Nachwuchsspieler unterschrieb einen neuen Vertrag, der ihn bis zum 30. Juni 2021 an den Verein bindet. Der bisherige Kontrakt des 22-Jährigen lief bis Sommer 2018.

"Ich bin sehr glücklich, meinen Vertrag bei Real Madrid verlängern zu können. Das ist ein Kindheitstraum, Madrid ist der Klub meines Lebens. Ich habe Lust, mich bei diesem Klub zu entwickeln. Real Madrid ist mein Leben", sagte Llorente, der Xabi Alonso als sein Vorbild bezeichnete, auf der Pressekonferenz.

Llorente lief bislang sechs Mal für die erste Mannschaft auf. In der Spielzeit 2016/17 war der Mittelfeldspieler an Deportivo Alaves ausgeliehen.

+++ 14.38 Uhr: United jagt Dybala +++

Manchester United soll das nächste Mega-Angebot für einen Star vorbereiten.

Wie der Mirror berichtet, sind die Red Devils heiß auf Paulo Dybala von Juventus Turin. Dafür will United die stattliche Summe von 155 Millionen Pfund ausgeben – das wären umgerechnet etwa 175 Millionen Euro.

Damit würde Dybala Paul Pogba, der ebenfalls von Juventus kam und Romelu Lukaku (vom FC Everton), die beide etwa 100 Millionen Euro gekostet haben, als Rekordtransfer des Klubs ablösen.

Von den 222 Millionen, die Paris Saint-Germain für Neymar ausgegeben hat, wäre der Dybala-Transfer aber noch etwas entfernt.

Der Argentinier hat keine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag. Juve-Manager Giuseppe Marotta hatte zuletzt erklärt, dass er glaube, Dybala bei einem Wechselwunsch nicht halten zu können.

+++ 13.20 Uhr: So lief der Poker um Modeste +++

Während Tianjin Quanjian es im Sommer nicht schaffte, Pierre-Emerick Aubameyang zu sich zu locken, gelang es dem Klub aus der chinesischen Super League, nach wochenlangem Tauziehen Anthony Modeste vom 1. FC Köln loszueisen.

Klubchef Yuhui Shu erklärte in der Bild am Sonntag, wie es ihm gelang. "Wir haben uns gesucht und gefunden. Wir wollten einen torgefährlichen Stürmer", sagte Shu: "Er ist 29 Jahre alt, hat sein ganzes Leben in Europa gelebt. Er wollte hierher, wollte mal ein neues Umfeld kennenlernen. Ich habe gespürt, dass er unbedingt nach China kommen wollte."

Die Verhandlungen mit Köln gerieten durch die neue Transfer-Reform ins Stocken. Denn ab dem am 19. Juni mussten alle Vereine aus der Chinese Super League, die mehr Geld für Spieler ausgaben als einnahmen, bei einem Transfer über sechs Millionen Euro den gleichen Betrag in die Förderung des chinesischen Fußballs investieren.

"Modeste war frustriert, weil es nicht voranging. Ich habe ihn getröstet. Und ihm versprochen, dass ich alles tun werde, um ihn nach Tianjin zu holen", sagte Shu über seinen Neuzugang, der elf Millionen netto pro Saison verdien soll – plus Prämien.

+++ 12.01 Uhr: Hoffenheim wollte Dortmunds Philipp +++

Maximilian Philipp ist so etwas wie der Shootingstar der aktuellen Bundesligasaison. Der Stürmer, den Borussia Dortmund im Sommer vom SC Freiburg verpflichtete, hat mit seinen beiden Doppelpacks gegen Köln und Mönchengladbach voll eingeschlagen und auch sonst überzeugt.

Nicht nur der BVB, auch die TSG Hoffenheim hatte sich um Philipp bemüht.  Das verriet Alexander Rosen, Direktor Profi-Fußball der TSG, am Sonntag im Check24-Doppelpass auf SPORT1.

"Wir haben es auch versucht und wollten ihn haben. Das war dann bei den im Raum stehenden Summen schnell vorbei", sagte Rosen.

Dortmund zahlte 17 Millionen Euro für Philipp, inklusive Prämien hätte der Transfer ein Volumen von bis zu 20 Millionen."Er hatte die Ambition, gleich einen großen Schritt zu machen", erklärte Rosen, der dem BVB-Zugang eine große Zukunft zutraut.

Philipp sei "ein sehr talentierter Spieler, der den Weg in die A-Nationalmannschaft gehen kann", sagte Rosen.

+++ 11.42 Uhr: Neuer China-Angriff auf Aubameyang +++

Hans-Joachim Watzke und Michael Zorc drohen bei Borussia Dortmund in den nächsten Transferperioden erneut glühende Telefondrähte. Yuhui Shu, Boss des chinesischen Klubs Tianjin Quanjian, hat einen neuen Angriff auf Pierre-Emerick Aubameyang angekündigt.

"Ich mag ihn wirklich. Er ist 65 bis 70 Millionen wert. Das würde ich auch bezahlen", sagte Shu der Bild am Sonntag: "Wenn sich die Regeln ändern, werde ich ihn holen."

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Im Sommer hatte es bereits Gerüchte um einen Wechsel zu Real Madrid, dem AC Mailand, Paris Saint-Germain oder eben in die chinesische Super League gegeben.

Real hakte Aubameyang zuletzt ab, im Bezug auf die Chinesen sprach der 28-Jährige beim französischen Fernsehsender RMC Sport von einer Katastrophe. "Sie sind hierher gekommen, sie sind gegangen, sie sagten, sie würden zurückkommen und sind nicht zurückgekommen. Ich habe sie nicht ernst genommen."

Shu erklärte nun dagegen, ein Transfer habe im Sommer kurz bevor gestanden. "Ich habe mit den Verantwortlichen des BVB gesprochen, die hatten einem Transfer schon zugestimmt. Er wollte auch kommen. Er wäre auch schon hier, wenn der Verband die Regeln nicht geändert hätte", sagte Shu der Bild am Sonntag.

Abschließende Verhandlungen zwischen den Vereinen oder gar eine Einigung hat es nach SPORT1-Informationen aber nie gegeben. Aubameyang hatte zwar vom BVB die Zusage erhalten, bei einem passenden Angebot gehen zu können - dieses gab es im Sommer aber von keinem Verein.

Samstag, 23. September:

+++ 22.23 Uhr: Özil bald wieder mit Mourinho vereint? +++

Dass Mesut Özil und Jose Mourinho sich gut verstehen, ist jedem Fußballfan bekannt. Auch wenn es in ihrer gemeinsamen Zeit bei Real Madrid auch kleinere Meinungsverschiedenheiten gab, haben beide eine sehr hohe Meinung voneinander.

Schon im Frühjar gab es Gerüchte, Mourinho wolle Özil zu Manchester United lotsen. Nun berichtet die englische Zeitung Mirror, dass Özil das Angebot des FC Arsenal zur Verlängerung seines bis 2018 laufenden Vertrags nicht annehmen werde und sich stattdessen ManUnited anschließen wolle.

Drei Jahre lang (von 2010 bis 2013) war Mourinho Özils Trainer in Madrid, zusammen gewannen sie die spanische Meisterschaft (2012) und den spanischen Pokal (2011). Mourinho gilt als Erzrivale von Arsenals Teammanager Arsene Wenger. 2013 wechselte Özil für 46 Millionen Euro Ablöse von Real zu Arsenal. Möglich, dass er im kommenden Sommer ganz ohne Ablöse weiterzieht zu ManUnited.

+++ 16.51 Uhr: Klopp lobt Sturridge +++

Jürgen Klopp hat lobende Worte für Stürmer Daniel Sturridge gefunden und diesen als "wichtiges" Mitglied des FC Liverpool bezeichnet.

Sturridge hatte gegen Burnley in der Vorwoche in der vergangenen Woche zum ersten Mal in dieser Liga-Saison von Beginn an gespielt, konnte aber keine großen Akzente setzen. Im League Cup gegen Leicester hatte Klopp dann komplett auf Sturridge verzichtet.

Es sei sinnvoller gewesen, dass er zu Hause blieb und intensiv trainierte, als für vielleicht zehn Minuten mit zum Spiel zu reisen, sagte Klopp vor der möglichen Revanche in der Liga. Am Samstagabend gastiert Liverpool in der Premier League in Leicester, Sturridge ist eine Option für die Startelf.

Um den Angreifer hatte es im Sommer und der vergangenen Spielzeit immer wieder Wechselgerüchte gegeben, da der Engländer seinen Stammplatz verloren und meist Roberte Firmino im Angriffszentrum den Vorzug erhalten hatte. Klopp dementierte aber Wechselabsichten.

"Wir haben im Sommer gesprochen, das war gut. Er hat nicht gesagt 'Wann kann ich gehen?' oder 'Wohin kann ich gehen'. Es ging darum, was wir für die Saison planen", erklärte Klopp.

Auch aktuell sei Sturridge "wichtig. Er könnte nicht wichtig sein, er ist wichtig. Wir planen mit Daniel."

+++ 11.03 Uhr: Arsenal eröffent Gespräche mit Duo +++

Die Gespräche über Vertragsverlängerungen mit Mesut Özil und Alexis Sanchez (r.) sind beim FC Arsenal seit Monaten eine Hängepartie. Immer wieder gibt es vor allem um Sanchez Wechselgerüchte. Bei zwei weiteren Stars will Arsenal offenbar frühzeitig vor Klarheit sorgen.

Die Verträge von Danny Welbeck und Aaron Ramsey laufen im Juni 2019 aus. Die Gunners haben laut DailyMail Gespräche eröffnet, um das Duo vorzeitig länger an den Klub zu binden. Demnach winke Ramsey eine Gehaltssteigerung von 110.000 Pfund auf 150.000 Pfund die Woche, Welbeck eine von 70.000 auf 100.000 Pfund.

+++ 10.20 Uhr: Ramos vor Verlängerung +++

Nach Dani Carvajal, Karim Benzema, Marcelo und Isco steht der nächste Real-Star vor der Vertragsverlängerung. Wie die Marca berichtet, wird Sergio Ramos in den nächsten Tagen einen neuen Deal unterzeichnen, der ihn bis Juni 2021 an die Königlichen binden wird.

Ramos' Vertrag läuft ohnehin noch bis 2020, Real will seinen Kapitän aber ein weiteres Jahr im Bernabeu halten. In diesem Fall wäre Ramos bei Vertragsende satte 17 Jahre bei Real gewesen.

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