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Die Warriors wenden das Playoff-Aus zumindest vorerst ab. Curry zeigt eine starke Leistung und überholt Chamberlain. Bei OKC ragt erneut das Star-Duo heraus.

Die Golden State Warriors haben das Aus in den NBA-Playoffs zumindest vorerst abgewendet.

Der Titelverteidiger gewann das fünfte Conference-Finale gegen die Oklahoma City Thunder mit 120:111 (58:50) und liegt in der Best-of-Seven-Serie nun nur noch mit 2:3 zurück (Alle Spiele der NBA-Playoffs LIVE im TV auf SPORT1 US).

"Wir gehen nicht nach Hause! Wir gehen nicht nach Hause", schrie MVP Steph Curry nach einem Layup 64 Sekunden vor Ende der Partie.

Curry reißt Spiel an sich

Curry war mit 31 Punkten auch der beste Werfer der Dubs. Dazu steuerte der überragende Mann der Regular Season sieben Rebounds, sechs Assists und fünf Steals zum Erfolg der Warriors bei (Die NBA-Playoffs in der Übersicht).

"Wir haben getan, was wir tun mussten: zu Hause gewinnen", sagte Curry: "Wir wissen genau, dass sie nicht aufgeben werden. Spiel sechs wird das härteste Match unseres Lebens. Wir müssen bereit sein."

© SPORT1

"Sah heute wie 91 Prozent aus"

Gleichzeitig strafte Curry alle Kritiker Lügen, die behaupteten, er könnte wegen seiner Knie- und Knöchelprobleme nur 70 Prozent seiner Leistungsfähigkeit abrufen.

Darauf angesprochen sagte Warriors-Coach Steve Kerr: "Ich denke, es sah heute wie 91 Prozent aus. Er kam auf den Court und spielte ein wirklich gutes Spiel. Das ist alles, was ich sagen kann. Er wird jeden Abend kämpfen."

Dank der 31 Punkte in Spiel fünf verdrängt Curry mit nun 1248 Playoff-Punkten den legendären Wilt Chamberlain (1246 Punkte) von Platz zwei der Franchise-Bestenliste.

Green mit Leistungssteigerung

Neben Curry überzeugte vor 19.596 Zuschauern in Oakland auch Klay Thompson bei den Gastgebern mit 27 Punkten. "Niemand von uns will nach Hause gehen. Wir haben da draußen zu viel Spaß", sagte Thompson nach der Partie.

(Alles zum US-Sport auch am Mi., 23.30 Uhr im Free-TV auf SPORT1 in Inside US Sports)

Auch der zuletzt in die Kritik geratene Draymond Green, der nicht mit Selbstkritik geizte, zeigte sich mit elf Punkten, 13 Rebounds und vier Blocks deutlich verbessert.

Center Andrew Bogut gelang mit 15 Punkten und 14 Rebounds ebenfalls ein Double-Double. Die 15 Punkte stellten für Bogut zudem eine neue persönliche Playoff-Bestmarke dar.

Dank dem Big Man gelang es den Warriors die Überlegenheit von OKC am Brett zu neutralisieren.

Durant und Westbrook erneut stark

Bei Oklahoma konnten diesmal selbst die beiden herausragenden Spieler der Serie bisher, Kevin Durant und Russell Westbrook, die Niederlage nicht verhindern.

Durant war zwar mit starken 40 Punkten bester Werfer der Partie, traf allerdings nur 12 seiner 31 Versuche aus dem Feld. Auch Westbrook kam nur auf eine ähnliche Wurfquote, zeigte mit 31 Punkten, acht Assists, sieben Rebounds und fünf Steals aber trotzdem eine beeindruckende Leistung.

Das sah auch der gegnerische Coach so: "Er ist ein Tornado", sagte Kerr über den Point Guard von OKC.

Oklahoma setzt auf Heimvorteil

Oklahoma, das in der ersten Runde die Dallas Mavericks um Dirk Nowitzki ausgeschaltet hatte (4:1), muss damit weiter auf den fünften Einzug ins NBA-Finale in der Franchise-Geschichte warten.

Eine gute Gelegenheit bietet sich aber in Spiel sechs der Serie, das in der Nacht auf Sonntag (ab 3 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 US) vor heimischem Publikum in Oklahoma City stattfindet.

Im zweiten Halbfinale führen die Cleveland Cavaliers gegen die Toronto Raptors mit 3:2. In der Nacht zu Samstag (ab 2.30 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 US) hat der Vorjahresfinalist um Superstar LeBron James auswärts die Chance, die Serie zu gewinnen.

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