Deutscher Held zahlt „dick Steuern“
Der deutsche Hammerwerfer gewinnt als erster Einzelathlet bei der neuen Ultimate Championship.
150.000 US-Dollar an einem Abend, das ist nicht nur für einen Leichtathleten eine ganze Menge Geld – Merlin Hummel gab sich dennoch ziemlich unbeeindruckt.
Was er denn nun machen werde mit dieser Riesensumme, wurde der Hammerwerfer nach seinem Triumph bei der neuen Ultimate Championship gefragt. „Ich glaube, erstmal dick Steuern zahlen“, sagte er in der ARD grinsend: „Und dann hoffentlich gut anlegen.“ Auch auf seine Urlaubspläne nach der Saison werde der Gewinn wohl keine Auswirkungen haben, es gehe „wieder in den Schwarzwald, schön ruhig“.
Rekordpreisgeld lockt in Budapest
Das höchste Preisgeld der Leichtathletik-Geschichte, insgesamt zehn Millionen US-Dollar, wird in Budapest ausgeschüttet. Das war ein großes Thema schon im Vorfeld des Events, das noch bis Sonntag läuft. Hummel mag dies aber nicht als Hauptargument für Topleistungen am Saisonende sehen. „Ich mache das Ganze, weil es Spaß macht und weil der Weg das Ziel ist“, sagte er: „Das hört sich blöd an, aber der Weg, den ich mit meinem Team gehe, mit allen, die mich unterstützen, der macht mich wirklich glücklich. Das kann kein Geld der Welt kaufen.“
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Die 150.000 Dollar seien „ein schönes Extra, aber ich habe null daran gedacht. Ich habe mich darauf fokussiert, meine Leistung abzurufen. Das ist mein Job, den habe ich erfolgreich gemacht.“ Aus deutscher Sicht ist am Wochenende unter anderem noch Speer-Europameister Julian Weber in Budapest dabei.