Anwalt: Ex-NFL-Star Brown akzeptiert Deal im Schießerei-Fall
Damit dürfte der Super-Bowl-Champion von 2021 einer möglichen Haftstrafe von 30 Jahren entgehen. Brown beteuert weiter seine Unschuld.
Der frühere NFL-Star Antonio Brown wird einem Deal mit der Staatsanwaltschaft zustimmen, um einer möglichen Haftstrafe von 30 Jahren zu entgehen. Dies teilte sein Anwalt mit. Brown soll im Mai 2025 bei einer Auseinandersetzung während einer Amateurboxveranstaltung in Miami mehrfach auf einen Mann geschossen haben. Kommenden Mittwoch soll der 38-Jährige die Vereinbarung vor einem Gericht in Miami formell annehmen.
Brown akzeptiert Deal der Anklage
Brown hatte auf „nicht schuldig“ plädiert und erklärt, in Notwehr gehandelt zu haben. Mehrere Personen hätten ihn plötzlich angegriffen, seinen Schmuck stehlen und ihn körperlich verletzen wollen. Sein Anwalt Mark Eiglarsh erklärte, sein Mandant halte an seiner Unschuld fest und sei überzeugt gewesen, in einem Prozess freigesprochen zu werden. Die Staatsanwaltschaft habe ihm jedoch „ein Angebot gemacht, das er nicht ablehnen konnte“.
Der Vorwurf des versuchten Mordes, bei einer Verurteilung mit einer Mindeststrafe von 20 Jahren verbunden, soll laut Eiglarsh in einer Stellungnahme gegenüber der Nachrichtenagentur AFP in einen „deutlich geringeren Anklagepunkt und eine Bewährungsstrafe“ geändert werden. Welche Anklage Brown konkret akzeptiert, ließ der Anwalt offen. Mehrere US-Medien berichteten von schwerer Körperverletzung.
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Brown spielte den Großteil seiner NFL-Karriere für die Pittsburgh Steelers und gewann 2021 an der Seite von Tom Brady mit den Tampa Bay Buccaneers den Super Bowl. Seine NFL-Laufbahn endete 2022, nachdem er während eines Spiels gegen die New York Jets sein Trikot ausgezogen und das Feld verlassen hatte. Im vergangenen November war Brown wegen des aktuellen Verfahrens von Dubai in die USA ausgeliefert worden.