Brisanter neuer Bericht zu Manchester City aufgetaucht
"Verschwörungstheorie!" Jetzt schießt City scharf zurück
Wusste Manchester City schon seit Monaten von dem Schuldspruch im Finanzskandal, der den englischen Fußball erschüttert? Ein neuer Bericht legt genau das nahe.
Manchester City hat angeblich schon vor Monaten von dem kürzlich veröffentlichten Schuldspruch im bahnbrechenden Finanzskandal des englischen Spitzenfußballs gewusst. Wie ESPN berichtet, sei der Klub bereits Anfang Juli über die Entscheidung der unabhängigen Kommission, die den Fall untersuchte, unterrichtet worden.
Dem Bericht zufolge habe ManCity erst im Anschluss einen Großteil seiner Transfers für die aktuelle Mannschaft getätigt. Zur Erinnerung: Die Skyblues gaben im Sommer rund 526 Millionen Euro für neue Spieler aus.
Der Topklub brach seinen eigenen Transferrekord in der Anfang September abgelaufenen Transferperiode gleich zweimal. Die Verpflichtung von Elliot Anderson für 135 Millionen Euro sei aber über die Bühne gegangen, bevor City von dem Schuldspruch wusste. Laut ESPN habe man sich am 2. Juli mit Nottingham Forest auf einen Transfer geeinigt.
Manchester City kauft vor Bestrafung mächtig ein
Es folgten weitere Mega-Transfers – unter anderem wurde Enzo Fernández für 145 Millionen Euro vom FC Chelsea losgeeist.
Manchester City äußerte sich auf Anfrage von ESPN nicht zu den Enthüllungen. In einem offiziellen Statement wies Geschäftsführer Ferran Soriano das Verfahren gegen seinen Klub als das Ergebnis einer „Verschwörungstheorie der Premier League“ zurück. Der Verein pocht auf seine Unschuld.
Es drohen heftige Sanktionen: Von einer hohen Geldstrafe bis hin zum Zwangsabstieg oder der Aberkennung einiger Titel ist alles denkbar.