Ronaldo-Zoff erreicht neue Ebene

Ronaldo vor Karriereende? Diese Worte lassen aufhorchen
1:05

Ronaldo vor Karriereende? Diese Worte lassen aufhorchen

Der Zoff zwischen Cristiano Ronaldo und Portugals Nationaltrainer Jorge Jesus zieht immer weitere Kreise. Nun mischt sich auch die Politik in die Angelegenheit ein.

Der Zoff um Cristiano Ronaldo weitet sich nun sogar auf eine höhere Ebene aus. Wie die portugiesische Sportzeitung Record berichtet, schaltet sich auch die Politik in den Konflikt zwischen dem Superstar und Portugals Nationaltrainer Jorge Jesus ein.

Demnach stehe Verbandspräsident Pedro Proenca seitens Vertretern aus Politik und Wirtschaft verstärkt unter Druck, den Streit beizulegen. Der Verband FPF sei auf Anordnung des Parlaments angewiesen worden, ein klärendes Gespräch zwischen Jesus und Ronaldo anzusetzen. Dies soll in der kommenden Woche stattfinden.

Cristiano Ronaldo kehrte der portugiesischen Nationalmannschaft am Mittwoch den Rücken
Cristiano Ronaldo kehrte der portugiesischen Nationalmannschaft am Mittwoch den RückenCristiano Ronaldo kehrte der portugiesischen Nationalmannschaft am Mittwoch den Rücken© IMAGO/TT

Ronaldo-Zoff: Sorgen wegen WM 2030

Hintergrund sind Befürchtungen, der plötzliche Abschied Ronaldos von der portugiesischen Nationalmannschaft könnte negative Auswirkungen auf die WM 2030 haben, bei der Portugal einer der Mitausrichter ist. Ronaldo ist als wichtiger Botschafter für das Turnier eingeplant.

Ronaldo hatte am Mittwoch überstürzt das Camp der portugiesischen Nationalmannschaft in Kopenhagen verlassen, während sich das Team auf das Spiel in der Nations League gegen Dänemark vorbereitete. Portugal siegte ohne CR7 am Donnerstag mit 4:2.

In einem knappen Statement auf Instagram deutete der 41-Jährige bei seiner Abreise das Ende seiner Karriere in der Selecao an und schrieb, sich „zu gegebener Zeit“ ausführlicher äußern zu wollen.

Damit eskalierte ein Zoff zwischen ihm und Coach Jesus, in dem es mutmaßlich um fehlende Spielzeit und Wertschätzung geht. Verbandsboss Proenca war in dieser Woche nach Dänemark gereist und hatte versucht, die Wogen zu glätten. Doch Ronaldos Flucht konnte auch er nicht verhindern.

Abonniere den Fußball-Newsletter und bleibe immer am Ball! Alle Tore und News direkt in dein Postfach