Chandler: Was Toppmöller „gefehlt“ hat

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Eintracht-Profi Timothy Chandler erklärt die Gründe für das Aus des früheren Trainers Dino Toppmöller. Der 36-Jährige spricht auch über seine eigene Zukunft.

Warum scheiterte Trainer Dino Toppmöller einst bei Eintracht Frankfurt? Laut Timothy Chandler liegen die Gründe vor allem in der mangelnden Erfahrung des 45-Jährigen.

„Dino war ein sehr junger Trainer, es war seine erste richtige Station. Deswegen hat ihm da ein bisschen was gefehlt: eine klare Linie, klare Kante“, sagte Chandler am Sonntag im FIROCKX DOPPELPASS auf SPORT1.

Dino Toppmöller trainierte die Eintracht bis Januar 2026
Dino Toppmöller trainierte die Eintracht bis Januar 2026Dino Toppmöller trainierte die Eintracht bis Januar 2026© IMAGO/osnapix

In Frankfurt gebe es „eine Generation mit vielen jungen Spielern, aus vielen verschiedenen Ländern, die unterschiedliche Charaktere sind. Da braucht man eine klare Linie, klare Struktur.“

Toppmöller-Aus in Frankreich

Toppmöller hatte die Eintracht in seiner ersten Saison auf Platz drei und damit direkt in die Champions League geführt. In seiner zweiten Spielzeit wirkte die Mannschaft zunehmend instabil und stellte die schlechteste Defensive der Liga, was zur Trennung im Januar führte.

Im Sommer übernahm Toppmöller den Trainerjob beim RC Lens, wurde aber auch dort bereits im September freigestellt. Grund waren Unstimmigkeiten mit der Führungsebene wegen seines Co-Trainers.

Unter Toppmöller war Chandler nur Ergänzungsspieler. Der inzwischen 36-Jährige ist seit 2014 bei der Eintracht aktiv und verlängerte erst im Sommer seinen Vertrag bis 2027. Ob er anschließend seine Karriere beende?

Chandler gibt Versprechen ab

„Das werden wir sehen. Man weiß nicht, was noch passiert. Es ist noch ein bisschen zu spielen. Ich sage niemals nie. Wir setzen uns im Januar, Februar wieder mit den Verantwortlichen zusammen, auch mit Adi. Und dann werden wir besprechen, wie die Zukunft aussieht“, sagte Chandler.

Es gehe darum, „wie ich mich körperlich fühle. Ich möchte die Mannschaft unterstützen, Spieler aufbauen. Dann muss ich an die Beziehung der Führungsspieler zu den Fans und zum Verein denken, muss ihnen beibringen, was es bedeutet, für Eintracht Frankfurt zu spielen. Und auch wenn ich aufhören sollte, versuche ich eine Position zu finden, dass ich trotzdem nah an der Mannschaft dran bin. Ob mit oder ohne Trikot: Ich bleibe Eintracht erhalten.“

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