Chandler schwärmt von Eintracht-Wunderkind
"Was mich extrem gestört hat ..."
Bei Eintracht Frankfurt rückt das Debüt von Juwel Niko Ilicevic näher. Routinier Timothy Chandler zeigt sich im FIROCKX DOPPELPASS begeistert von den Fähigkeiten des 15-Jährigen.
Noch ist Niko Ilicevic für die Profis von Eintracht Frankfurt nicht spielberechtigt. Erst mit seinem 16. Geburtstag am 31. Oktober bekommt er grünes Licht. Doch schon jetzt begleiten den Youngster jede Menge Vorschusslorbeeren. Auch Routinier Timothy Chandler zeigte sich im FIROCKX DOPPELPASS auf SPORT1 begeistert von dessen Fähigkeiten.
„Er ist ein herausragendes Talent. Er hat noch mal einen Schritt gemacht, hat letztes Jahr schon ein paar Mal bei uns mittrainiert. Jetzt ist er durchgehend bei uns gewesen“, sagte der 36-Jährige. Teenager Ilicevic unterzeichnete im Sommer einen langfristigen Vertrag bei der Eintracht und absolvierte die Saisonvorbereitung bereits beim Profiteam von Trainer Adi Hütter.
Chandler schwärmt von Ilicevic: „Der Junge macht’s überragend“
„Der Junge macht’s wirklich überragend, auch körperlich“, schwärmte Chandler. Er traut Ilicevic ein baldiges Profidebüt zu. „Er wird 16 und ist dann spielberechtigt. Man muss sehen, ob Adi ihn einsetzt. Aber er arbeitet mit seinen 15 wirklich wahnsinnig viel.“
In Testspielen mischte das Mittelfeldtalent bereits als 14-Jähriger bei den Profis mit. Das rief allerdings den Deutschen Fußball-Bund (DFB) auf den Plan, da Ilicevic noch nicht spielberechtigt war. Doch schon bald steht einer Profikarriere nichts mehr im Weg.
Niko Ilicevic hat bekannten Onkel
Bei seinem Nachnamen Ilicevic klingelt es womöglich beim ein oder anderen Fußballfan. Nicht ohne Grund: Niko Ilicevic ist der Neffe des ehemaligen Bundesliga-Profis Ivo Ilicevic, der unter anderem für den Hamburger SV spielte.
Als Siebenjähriger wechselte Niko Ilicevic vom VfR Goldbach zur Eintracht, bereits mit 13 debütierte er bei der U17 der SGE. Er besitzt neben der deutschen auch die kroatische Staatsbürgerschaft, läuft aktuell aber für die U17 des DFB auf. Nun steht er vor dem nächsten großen Schritt.
Eintracht-Boss Krösche bremst den Hype
Die Verantwortlichen trauen ihm jedenfalls viel zu. „Er hat ein unfassbar gutes familiäres Umfeld, ist sehr bodenständig. Er will einfach kicken und Spaß haben“, wurde Sportvorstand Markus Krösche im Sommer von der Bild zitiert.
Vom „größten Talent seit Andy Möller“ war in dem Bericht bereits die Rede. Doch den aufkommenden Hype um Ilicevic wollen die Frankfurter möglichst klein halten. „Wir müssen es ein bisschen behutsam machen und wollen ihn auch gar nicht so in den Vordergrund rücken. Denn so ein Hype macht was mit ihm, es macht was mit dem Umfeld“, sagte Krösche.