Historischer Horrorstart der Chicago Bulls

von SID
Historischer Horrorstart der Chicago Bulls

Kein Trainer kassierte bei seinem NBA-Debüt eine höhere Niederlage als Tiago Splitter. Auch ein Rookie erlebt einen bitteren Abend.

Einst dominierten die Chicago Bulls in der NBA nach Belieben, dass vom Glanz vergangener Tage nichts mehr übrig ist, bewies der Klub beim Saisonstart erneut. In der Basketball-Profiliga setzte es für den sechsmaligen Champion eine 92:135-Klatsche bei den Toronto Raptors, das Team aus der Windy City sorgte in Kanada für gleich mehrere Negativrekorde.

Splitter-Debüt endet mit Rekordpleite

Nie zuvor haben die Bulls ein Auftaktspiel so hoch verloren, der 43-Punkte-Unterschied ist auch unrühmlich für die Vita von Tiago Splitter. Laut der Statistikagentur Elias Sports Bureau hat in der NBA-Geschichte noch kein Headcoach beim Debüt eine solch heftige Niederlage kassiert.

Doch damit nicht genug. Caleb Wilson kam in der Plus-Minus-Bilanz auf einen Wert von -45, so schlecht war laut US-Medienberichten bislang kein Rookie in seinem ersten NBA-Spiel. Wilson, Nummer vier im diesjährigen Draft, kam auf 16 Punkte, vier Rebounds und drei Steals, leistete sich aber neun Turnover.

„Es war ein schlechter Abend für Caleb“, zitierte die Chicago Sun Times den Brasilianer Splitter, der Besserung versprach: „Wir werden daran wachsen und daraus lernen.“