Sabitzers Plan geht nicht auf

"Da geht mehr!" Sabitzer übt Selbstkritik
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"Da geht mehr!" Sabitzer übt Selbstkritik

Marcel Sabitzer muss sich beim BVB einem harten Konkurrenzkampf stellen. Seine Einsatzzeiten zeigen: Sein Plan geht bislang nicht wirklich auf.

Die Strapazen für Borussia Dortmund hatten es in den vergangenen Tagen in sich: 11.000 Reisekilometer mit drei Auswärtsspielen in Folge: Bodö, Berlin, Baku. Kein Wunder, dass Frische derzeit das A und O bei den Schwarz-Gelben ist. Im Wissen um diese Belastung trat Marcel Sabitzer zuletzt etwas kürzer – in der Hoffnung, im heißen Herbst eine tragende Rolle einnehmen zu können. Doch sein Plan geht bislang nur bedingt auf.

Sabitzer verzichtet für BVB auf Spiele mit dem ÖFB-Team

Der 102-malige österreichische Nationalspieler (27 Tore) verzichtete zuletzt auf die Partien mit dem ÖFB-Team in der Nations League. „Die vergangenen beiden Jahre waren sehr intensiv. Seit der Euro 2024 habe ich bedingt durch die Klub-WM und die FIFA-WM praktisch drei Saisonen durchgespielt“, erklärte Sabitzer.

Beim BVB kommt Marcel Sabitzer aktuell auf wenig Spielzeit
Beim BVB kommt Marcel Sabitzer aktuell auf wenig SpielzeitBeim BVB kommt Marcel Sabitzer aktuell auf wenig Spielzeit© IMAGO/dts Nachrichtenagentur

„Auch in dieser Saison wartet mit Bundesliga, DFB-Pokal und Champions League ein dichtes Programm“, fügte der Österreicher an: „Ich bin 32 Jahre alt, will noch einige Jahre auf höchsten Niveau Fußball spielen und muss mit meinen Kräften sorgsam umgehen.“

Sabitzers Konkurrenten haben bei Borussia Dortmund die Nase vorn

Während nahezu alle BVB-Mitspieler mit ihren Auswahlmannschaften unterwegs waren, trainierte Sabitzer individuell oder gemeinsam mit Maximilian Beier bei der U23 auf dem Trainingsgelände in Dortmund-Brackel. Doch selbst nach der Länderspielpause nahmen seine Einsatzminuten nicht zu.

Im Gegenteil: Gegen Werder Bremen, im ersten Spiel nach der Pause, stand er zwar in der Startelf, doch sowohl gegen Union Berlin als auch gegen Bodö/Glimt kam er überhaupt nicht zum Einsatz. Gegen Sabah FK durfte er immerhin in der Schlussphase für Carney Chukwuemeka ab der 71. Minute spielen.

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Auch ÖFB-Legende Andreas Herzog äußerte zuletzt Bedenken. Bei Sky meinte er: „Es schaut nicht gut aus für den Sabi.“

Kovac verspricht Sabitzer weitere Einsatzminuten

Klar ist: Aktuell ist Sabitzer im Mittelfeld hinten dran. Dennoch zeigt sich Kovac nicht unzufrieden: „Sabi macht das gut, er ist fleißig“, erklärte er auf SPORT1-Nachfrage.

„Aber wir haben eine hohe Konkurrenz im Kader“, betonte der BVB-Coach: „Wir haben jetzt im letzten Spiel mit zwei Stürmern gespielt. Das heißt, wir haben dementsprechend einen Mittelfeldspieler weniger. Er wird seine Chancen weiterhin bekommen. Er kommt, wenn er reinkommt, gut rein.“

Kovac hat keine Zweifel daran, dass Sabitzer weiterhin eine gute Rolle spielen kann: „Er ist ein wichtiger Bestandteil dieser Mannschaft und er wird weiterhin fleißig sein. Denn wir haben noch viele Spiele vor uns und er wird noch viele viele Minuten sicherlich für uns spielen.“

Sabitzers Vertrag läuft noch bis zum Sommer. Eine Verlängerung ist beim BVB aktuell kein Thema. Doch der 32-Jährige hat schon häufiger gezeigt, dass er sich mit seinem Engagement zurückkämpfen kann. Dennoch steht fest: Sein Plan ist bislang nicht aufgegangen.