Verrückte Klausel soll Arsenal-Juwel ausgebremst haben
Alex Oxlade-Chamberlain galt bei Arsenal als riesiges Talent. Einem Bericht zufolge bremste ihn jedoch eine kuriose Klausel aus.
Alex Oxlade-Chamberlain kostete Arsenal offenbar bei jeder Einsatzzeit von mindestens 20 Minuten zusätzlich Geld. Wie Autor Alan Gernon in seinem Buch „The Transfer Market: The Inside Stories“ schildert, mussten die Gunners dann jeweils rund 12.000 Euro an den FC Southampton überweisen.
Die ungewöhnliche Klausel soll sogar ein ausschlaggebender Grund dafür gewesen sein, warum der heutige Profi von Celtic Glasgow in seiner frühen Arsenal-Zeit häufig erst spät eingewechselt wurde.
Die Vertragsmodalität war auch Thema im „That Peter Crouch Podcast„. Ex-Liverpool-Stürmer Peter Crouch machte die besagte Klausel dort ebenfalls öffentlich: „Jedes Mal, wenn Oxlade-Chamberlain für Arsenal 20 Minuten oder länger spielte, mussten sie Southampton weitere 10.000 Pfund (ca. 12.000 Euro) zahlen.“
Sein früherer Premier-League-Kollege Steve Sidwell reagierte ungläubig: „Ist das wirklich wahr? Moment, alle 20 Minuten?“ Crouch entgegnete: „Das ist Wahnsinn.“
FC Arsenal: Oxlade-Chamberlain galt als riesiges Talent
Oxlade-Chamberlain war 2011 im Alter von nur 17 Jahren für rund 18 Millionen Euro von Southampton nach London gewechselt. Rund 14 Millionen Euro waren demnach sofort fällig, weitere rund vier Millionen Euro waren an leistungsbezogene Bonuszahlungen gekoppelt.
Allein die Einsatzklausel soll Arsenal während seiner sechs Jahre beim Klub insgesamt etwa 1,7 Millionen Euro gekostet haben.
2017 verließ Oxlade-Chamberlain Arsenal nach sechs Jahren und wechselte für rund 48 Millionen Euro zum FC Liverpool. Seinerzeit wurde der Engländer der teuerste Verkauf der Londoner. Erst im vergangenen Sommer löste ihn Gabriel Martinelli ab.
Mit den Reds gewann Oxlade-Chamberlain mit Coach Jürgen Klopp unter anderem die Champions League und die Premier League. Wäre ohne die irre Klausel noch mehr möglich gewesen?
Weitere News
Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.