Drittliga-Coach fordert Auflösung der Regionalliga Bayern

Dieses Tor aus 50 Metern setzte dem 7:1 die Krone auf
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Dieses Tor aus 50 Metern setzte dem 7:1 die Krone auf

Jochen Seitz macht im Streit um die Regionalliga-Reform Druck. Der Trainer des Drittligisten SV Wehen Wiesbaden fordert eine schnelle Entscheidung und spart dabei nicht mit Kritik am Bayerischen Fußball-Verband.

Jochen Seitz hat sich mit deutlichen Worten in die Debatte um die Reform der Regionalligen eingeschaltet. Der Trainer des Drittligisten SV Wehen Wiesbaden fordert eine schnelle Lösung für den umstrittenen Aufstiegsmodus in die 3. Liga und kritisiert insbesondere die Haltung des Bayerischen Fußball-Verbands.

Der 50-Jährige weiß aus eigener Erfahrung, worüber er spricht. Mit dem 1. FC Lok Leipzig scheiterte er zweimal in den Aufstiegsspielen zur 3. Liga, zuletzt im vergangenen Sommer an den Würzburger Kickers. Entsprechend klar fiel seine Forderung im 4zu3 – der 3. Liga Podcast von MagentaSport aus.

Jochen Seitz ist Trainer des Drittligisten SV Wehen Wiesbaden
Jochen Seitz ist Trainer des Drittligisten SV Wehen WiesbadenJochen Seitz ist Trainer des Drittligisten SV Wehen Wiesbaden© IMAGO/Dünhölter SportPresseFoto

Drittliga-Coach fordert eine Lösung

„Es muss auf jeden Fall eine Lösung her. Ich bin selbst Leidtragender, aber es geht nicht nur um mich“, sagte Seitz. Besonders stößt ihm auf, dass nicht jeder Meister einer Regionalliga direkt aufsteigen kann. „Das ist ein Skandal. Das gehört abgeschafft.“

Dabei legt sich der ehemalige Regionalliga-Meistertrainer nicht auf ein bestimmtes Modell fest. Sowohl das vom DFB vorangetriebene Kompass-Modell als auch andere Reformideen seien aus seiner Sicht diskussionswürdig. Entscheidend sei vor allem, dass nun eine Richtung vorgegeben und darüber abgestimmt werde.

Seitz schießt gegen die Regionalliga Bayern

Besonders scharf geht Seitz mit der Regionalliga Bayern ins Gericht. Mit Blick auf die vergangene Saison bezeichnete er es als problematisch, dass den Würzburger Kickers als Tabellendrittem frühzeitig die Teilnahme an der Relegation sicher gewesen sei, nachdem höher platzierte Klubs auf einen möglichen Aufstieg verzichtet hatten.

„Die Regionalliga Bayern gehört tatsächlich aufgelöst, weil es dort kaum Vereine gibt, die in Richtung 3. Liga wollen“, sagte Seitz. Auch die ablehnende Haltung des BFV gegenüber einer Reform kritisierte er deutlich: „Dass Bayern sich dagegen wehrt, ist eine absolute Unverschämtheit.“

DEINE MEINUNG

Hintergrund der Debatte ist die anstehende Abstimmung auf dem außerordentlichen DFB-Bundestag im Dezember. Während der DFB eine Neustrukturierung der Regionalligen anstrebt, will der Bayerische Fußball-Verband mit einem eigenen Modell die fünf bisherigen Regionalliga-Staffeln erhalten und stattdessen die 3. Liga auf 22 Mannschaften aufstocken.

Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.