Klopp? Mertesacker hält sich raus

von SID
Klopp? Mertesacker hält sich raus

Der neue Sport-Geschäftsführer des DFB bekommt in Frankfurt eine Auszeichnung.

Per Mertesacker scharrt schon mit den Hufen, der neue starke Mann des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) steht bereits in den Startlöchern – noch hält sich der langjährige Nationalspieler aber im Hintergrund. „Wir haben Januar gewählt, damit ich dann auch aktiv einsteige“, sagte der kommende Sport-Geschäftsführer des DFB im Rahmen des Sportpresseballs in Frankfurt/Main mit einem Lachen. Dort erhielt Mertesacker am Samstagabend den PEGASOS-Preis in der Kategorie „Sportler mit Herz“.

Vor seinem Amtsantritt im Januar gebe es aktuell „das ein oder andere Gespräch im Vorfeld. Aber nichts, wo ich irgendeine Bühne nutzen würde, um mich schon vorzustellen“, erklärte der 42-Jährige. Mertesacker, der selber 104 Länderspiele bestritt und 2014 in Rio Weltmeister wurde, werde demnach noch nicht beim am Montag beginnenden Lehrgang der Nationalmannschaft vorbeischauen.

Mertesacker will mit Deutschland in die Top 4

Intensiven Kontakt zu Bundestrainer Jürgen Klopp gibt es noch nicht. „Jürgen Klopp hat eine gewisse Klarheit und klare Strategie im Moment. Ich glaube, damit fahren wir sehr, sehr gut“, sagte Mertesacker: „Ich bin dann ab Januar dabei und halte mich aus vielen Themen im Moment noch raus.“ Den Job beginnt er mit großen Ambitionen. „Ich glaube, wir wollen alle wieder in die Spitze des Fußballs rein, besonders auch unter die Top Vier und daran werden wir arbeiten.“ Klopp habe bereits gute erste Schritte getan, „aber es werden mehrere Schritte nötig sein, um wieder dahin zu kommen, wo wir mal waren“.

Zunächst stand für ihn die Auszeichnung in Frankfurt auf dem Programm, die das soziale Engagement seiner Stiftung zur Integration von Kindern würdigt. Sich am Ballabend „so in Schale zu schmeißen“ sei für ihn „sozusagen auch ein neues Terrain“, sagte Mertesacker: „Deswegen freue ich mich einfach auf das Drumherum und dass in diesem tollen Ambiente tolle Persönlichkeiten ausgezeichnet werden.“ Neben Mertesacker erhielt etwa die ehemalige Tennis-Weltranglistenerste Angelique Kerber die Auszeichnung als „Legende des Sports“.

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