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Satou Sabally war im ZDF Sportstudio zugeschaltet
Satou Sabally war im ZDF Sportstudio zugeschaltet © Imago
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Satou Sabally wünscht sich mehr Einsatz von Weißen im Kampf gegen Rassismus. Die Basketballerin erhofft sich ein Umdenken, auch Benjamin Henrichs meldet sich zu Wort.

Basketball-Nationalspielerin Satou Sabally erhofft sich in der aktuellen Rassismus-Debatte weitere klare Positionierungen von weißen Menschen.

"Es ist so wichtig, dass weiße Menschen es ansprechen und sich gegen Rassismus aussprechen. Denn diese Menschen haben diese Fanbase", sagte Sabally im Aktuellen Sportstudio im ZDF: "Wenn weiße Menschen sich positionieren, merken viele Leute vielleicht: Hey, jetzt muss ich zuhören und lernen." 

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Die weltweiten Solidaritätsbekundungen auch bei Sportveranstaltungen - etwa in der Fußball-Bundesliga - hält Sabally für richtig, schränkt aber ein: "Es sollten nicht nur leere Worte sein. Man sollte sich aktiv damit beschäftigen und sich auch dahinter stellen." 

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Henrichs: Man muss Zeichen setzen

Für Fußballprofi Benjamin Henrichs wäre es daher nicht nachvollziehbar, wenn Verbände bei einem klaren Bekenntnis gegen Rassismus Strafen aussprechen könnten. "Es widerspricht sich komplett. Vor allem jetzt, als die Spieler die Statements gesetzt haben, hat die ganze Welt zugeschaut. Gerade da ist es wichtig, Zeichen zu setzen", sagte Henrichs. 

Nach dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd in den USA hatten mehrere Bundesligaprofis trotz des eigentlich bestehenden Verbots politischer Botschaften individuelle Nachrichten nach außen transportiert. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hatte daraufhin erklärt, keine Sanktionen zu verhängen.

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