Lesedauer: 2 Minuten
teilenE-MailKommentare

München - Marko Pesic berichtet von einem heftigen Streit mit Uli Hoeneß. Für das Ende einer mehrwöchigen Funkstille sorgt dann der Präsident.

Dass Uli Hoeneß gerne klar und deutlich seine Meinung äußert und gegen Kritiker austeilt, wenn ihm danach ist, ist nicht erst seit seinem Anruf im CHECK24 Doppelpass hinlänglich bekannt.

Doch auch intern macht er vor heftigen Diskussionen nicht Halt. Das beweist eine Anekdote von Marko Pesic.

Der Basketball-Geschäftsführer berichtete nach dem Sieg der Münchner im BBL-Topspiel gegen ALBA Berlin von einer zwischenzeitlichen dreiwöchigen Funkstille.

Anzeige

Pesic verlässt Meeting wegen Zoff mit Hoeneß

Bei einem Meeting vor drei Wochen vor Bayerns Euroleague-Partie gegen ASVEL Lyon-Villeurbanne seien Hoeneß und Pesic "das erste Mal so richtig krass aneinander geraten".

Der Zoff war sogar "so krass, dass ich aus dem Meeting herausgegangen bin, ohne Tschüss zu sagen. Obwohl das meiner Erziehung total widerspricht", berichtete der 42-Jährige.

Anschließend "haben wir drei Wochen lang kein Wort miteinander gesprochen."

Pesic sei ins Grübeln gekommen, ob er sich bei Hoeneß melden solle. Doch dann habe dessen Assistentin Pesic angerufen. Hoeneß würde ihn gerne in der Besteckstube im Käfer-Restaurant treffen.

Hoeneß entschuldigt sich

"Dann bin ich hingegangen", meinte Pesic: "Dann sagte er: 'So, wir müssen jetzt reden. Ich möchte mich bei dir entschuldigen. Denn so wie ich das gemacht habe, das war nicht fair, das war nicht in Ordnung. Ich bitte um Entschuldigung.'"

Alle Spiele der easyCredit Basketball Bundesliga live bei MAGENTA SPORT!| ANZEIGE

Pesic entgegnete: "Herr Hoeneß, Sie brauchen sich nicht bei mir zu entschuldigen."

Doch Hoeneß stellte klar: "Ich habe es übertrieben und wollte Bescheid geben, dass das nicht in Ordnung war."

Pesic von Hoeneß beeindruckt

Pesic, der von Hoeneß am Sonntag attestiert bekam, einen "super Job" zu machen, zeigte sich begeistert von der Größe des Noch-Präsidenten.

Meistgelesene Artikel

"Wir haben offene Diskussionen geführt und gestritten, aber so krass war es noch nie. Es war so schlimm, dass wir drei Wochen nicht miteinander geredet haben."

"Dann", fuhr der frühere deutsche Nationalspieler fort, "fragst du dich, ob er nachtragend ist: Und dann sagt er: 'Das war mein Fehler. Es tut mir leid.'"

Was der Auslöser des Streits war, wollte Pesic aber nicht verraten: "Es ging um alles."

Nächste Artikel
previous article imagenext article image